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Datencheck Leuchtmittel

Osram Superstar Plus E27: dimmbar, aber nicht mit jedem Dimmer

806 Lumen bei 5,9 Watt ergeben 136,6 Lumen pro Watt und Klasse D, die Zahlen stimmen. Der Handel nennt oft 5,8 Watt: Das EU-Produktregister führt drei Einträge, zwei mit 5,8 und einen von 2026 mit 5,9 Watt. Dimmbar ja, aber ohne genannten Dimmer.

Stand: 20. Oktober 2026

KI-gestützter Text redaktionell geprüft · Bilder sind echte Produktfotos, keine KI-Bilder · Details

Passt, wenn: Du willst warmweißes Licht mit hoher Farbwiedergabe in einer offenen Leuchte, in der die Filament-Optik sichtbar bleibt. Dafür passt die Lampe: laut Hersteller 806 Lumen bei 5,9 Watt, 2700 Kelvin, Ra 90, Klasse D. Die Rechnung 806 geteilt durch 5,9 ergibt 136,6 Lumen pro Watt und bestätigt die Klasse. Dimmbar ist sie, aber der Hersteller nennt keinen konkreten Dimmer, die Prüfung bleibt bei dir. Wenn du nicht dimmst, zahlst du für eine Eigenschaft, die du nicht nutzt.

Was die Unterlagen belegen: Daten laut Hersteller und Register

LEDVANCE (Marke OSRAM) führt die Lampe unter der Bestellnummer 4058075602458 als LED Superstar Plus Classic A 60 Filament DIM 5.9W 927 Clear E27. Die Produktdatenbank des Herstellers nennt 806 Lumen bei 5,9 Watt, eine Lichtausbeute von 136 Lumen pro Watt, 2700 Kelvin (Farbkennzeichnung 927), einen Farbwiedergabeindex von Ra 90 und einen Abstrahlwinkel von 300 Grad. Dazu kommen eine Nennlebensdauer von 15.000 Stunden nach L70 und B50 bei 25 Grad, 100.000 Schaltzyklen, Energieeffizienzklasse D, 105 Millimeter Länge, 60 Millimeter Durchmesser und 31 Gramm Gewicht.

Für den Betrieb nennt der Hersteller 220 bis 240 Volt bei 50 und 60 Hertz, einen Nennstrom von 38 Milliampere, einen Anlaufstrom von 2,2 Ampere, einen Leistungsfaktor über 0,40 und eine Warmlaufzeit von unter einer halben Sekunde bis 60 Prozent Lichtstrom. Die Lampe braucht im Ausschaltzustand laut Datenblatt 0 Watt, ist als IP20 eingestuft (also nur für trockene Innenräume) und darf zwischen minus 20 und plus 40 Grad Umgebungstemperatur betrieben werden. Die photobiologische Sicherheit gibt LEDVANCE nach EN 62778 mit Risikogruppe RG1 an. Beim Flimmern nennt die Datenbank Pst LM kleiner gleich 1,0 und SVM kleiner gleich 0,4.

Die folgende Tabelle trennt, was woher stammt. Die Spalte Quelle meint die Produktdatenbank von LEDVANCE, sofern nicht zusätzlich das EU-Produktregister EPREL genannt ist.

AngabeWertQuelle
Lichtstrom806 lmHersteller und EPREL
Leistung im Ein-Zustand5,9 W (ältere Registereinträge 5,8 W)Hersteller und EPREL
Lichtfarbe2700 K, Code 927Hersteller
FarbwiedergabeRa 90Hersteller
Farbkonsistenz6 SDCMHersteller und EPREL
Nennlebensdauer15.000 h (L70/B50, 25 Grad)Hersteller
Schaltzyklen100.000Hersteller
EffizienzklasseDHersteller und EPREL
Maße und Gewicht105 x 60 mm, 31 gHersteller
SchutzartIP20Hersteller

Ein Detail lohnt den Blick: Im Handel läuft die Lampe häufig mit 5,8 Watt, die aktuelle Herstellerangabe lautet 5,9 Watt. Warum das so ist, klärt der nächste Abschnitt, denn die Antwort steht im EU-Produktregister.

Drei Registereinträge, ein Lichtstrom: warum mal 5,8 und mal 5,9 Watt steht

Die Produktdatenbank listet für diese Bestellnummer drei EPREL-Registriernummern: 642776, 1361243 und 2505754. Wir haben alle drei im EU-Produktregister abgerufen. Der Anbieter ist jeweils LEDVANCE GmbH, der Lichtstrom überall 806 Lumen, die Fassung E27, die Klasse D, die Farbkonsistenz 6 Schritte, und alle drei sind als netzbetrieben (MLS) und ungebündelt (NDLS) eingetragen und als dimmbar markiert. Unterschiedlich sind drei Dinge: die Modellkennung, der Markteinführungstermin und die Leistung.

EPREL-NummerModellkennungMarkteinführungLeistungLumenerhaltungsfaktor
642776AC3398016.09.20215,8 W0,80
1361243AC4515524.04.20235,8 W0,93
2505754AC9256216.04.20265,9 W0,93

Das ist die Auflösung der Wattfrage: Die Lampe wurde über die Jahre in mindestens drei Fassungen registriert. Die ältesten beiden führen 5,8 Watt, der Eintrag von April 2026 führt 5,9 Watt. Welche Fassung in deiner Verpackung steckt, steht auf der Packung oder dem Lampenkolben und lässt sich ohne Blick darauf nicht sicher sagen. Für die Praxis ändert der Unterschied von 0,1 Watt nichts am Licht. Er ändert aber, was du in einer Rechnung als Leistung ansetzt, und er zeigt, dass Angebote derselben Lampe nicht zwingend dieselbe Fassung beschreiben.

Auffällig ist der Lumenerhaltungsfaktor. Der älteste Eintrag nennt 0,80, die beiden neueren 0,93. Das ist der im Register hinterlegte Faktor für den Lichtstromrückgang. Rechnest du mit den beiden Werten, bleiben von 806 Lumen im neueren Fall rund 750 Lumen (806 mal 0,93 gleich 749,6) und im älteren Fall rund 645 Lumen (806 mal 0,80 gleich 644,8). Welcher Messzeitpunkt hinter dem Faktor steckt, nennt das Register nicht. Wir deuten ihn deshalb nicht als Aussage über die 15.000 Stunden, sondern halten nur fest, dass der Hersteller für die neuere Fassung einen besseren Wert einträgt.

Die Effizienzrechnung mit offengelegtem Faktor

Die Effizienz einer Lichtquelle ist nach Anhang II der Verordnung (EU) 2019/2015 der Nutzlichtstrom geteilt durch die Leistungsaufnahme im Ein-Zustand, multipliziert mit einem Faktor aus Tabelle 2. Es gibt vier Faktoren. Für ungebündelte Lichtquellen am Netz gilt 1,000, für ungebündelte ohne direkten Netzanschluss 0,926, für gebündelte am Netz 1,176 und für gebündelte ohne direkten Netzanschluss 1,089. Das Register führt unsere Lampe als NDLS und MLS, also ist der Faktor 1,000. Es wird nichts hochgerechnet.

806 Lumen geteilt durch 5,9 Watt gleich 136,6 Lumen pro Watt. Mit den 5,8 Watt der älteren Registereinträge wären es 139,0. Die Klassengrenzen der Verordnung lauten: D ab 135, C ab 160, E ab 110. Die Lampe liegt mit 136,6 also knapp über der Grenze zu D und deutlich unter C. Der Herstellerwert von 136 Lumen pro Watt stimmt mit unserer Rechnung bis auf die Rundung überein, und Klasse D ist korrekt ausgewiesen. Ein Vorwurf an den Hersteller lässt sich aus den Zahlen nicht ableiten.

Für die Einordnung: Für Klasse C wären bei 5,9 Watt mindestens 944 Lumen nötig (160 mal 5,9 gleich 944), also rund 17 Prozent mehr Licht. Der Abstand zur nächsthöheren Klasse ist damit erheblich. Wer dieselbe Helligkeit mit weniger Leistung will, muss eine andere Lampenbauart ansehen. Das ist unsere Einschätzung, keine Herstellerunterlage beantwortet die Frage.

Was 806 Lumen im Alltag bedeuten, ordnet unsere Lumen-Watt-Tabelle ein. Als gewohnte Glühlampenstufe entspricht dieser Lichtstrom etwa einer 60-Watt-Lampe, das ist die übliche Zuordnung der Branche und keine Zusage des Herstellers.

Dimmbar ist nur die halbe Antwort

Der Hersteller nennt die Lampe dimmbar, nennt aber auf der Produktseite keinen einzigen konkreten Dimmer. Stattdessen steht dort der Hinweis, die Kompatibilität unter ledvance.com/compatibility zu prüfen. Die Kompatibilitätsseite von LEDVANCE begründet das so: Der Betrieb von LED-Lampen an einem vorgeschalteten Dimmer ist technisch nicht standardisiert. Dimmbar ist also eine Eigenschaft der Lampe und keine Zusage für den Dimmer in deiner Wand.

Was sich aus den Herstellerzahlen rechnen lässt: Bei einer Lampe zu 5,9 Watt kommen auf 100 Watt Dimmerlast etwa 17 Lampen (100 geteilt durch 5,9 gleich 16,9). Das ist die theoretische Obergrenze. Wichtiger ist die Untergrenze. Dimmer für Glühlampen sind oft für Lasten ab etwa 10 bis 40 Watt ausgelegt, den genauen Wert nennt der Dimmer selbst. Eine einzelne Lampe mit 5,9 Watt kann darunter liegen, drei Lampen ergeben 17,7 Watt. Diese Mindestlastwerte sind allgemeine Dimmerangaben und stammen nicht vom Lampenhersteller. Lies sie auf dem Dimmer oder in dessen Handbuch nach.

Den Anlaufstrom nennt LEDVANCE mit 2,2 Ampere. Er ist als kurzer Einschaltimpuls gemeint. Bei mehreren Lampen an einem Stromkreis summiert er sich, die Datenbank gibt dafür 118 Lampen am Leitungsschutzschalter B10 und 152 am B16 als Obergrenze an. Für Wohnräume mit einer Handvoll Lampen spielt das keine Rolle, bei langen Lichtleisten oder Treppenhäusern schon eher.

Nicht belegt ist, wie ruhig die Lampe auf sehr niedrigen Dimmstufen läuft und bis zu welcher Helligkeit herunter sie sich regeln lässt. LEDVANCE nennt zwar die Flimmerkennwerte Pst LM und SVM, ordnet sie aber keiner Dimmstufe zu. Beide Werte gelten für Volllast. Wie Flackern entsteht und was du dagegen prüfst, erklärt unser Ratgeber LED flackert: Ursachen und Abhilfe.

Ra 90 und 2700 Kelvin in einer offenen Leuchte

Die Kombination aus Ra 90 und 2700 Kelvin ist der eigentliche Grund für diese Lampe. Der Farbwiedergabeindex Ra beschreibt, wie genau eine Lichtquelle Testfarben gegenüber einer Referenz wiedergibt. Mit 90 liegt er laut Hersteller oberhalb der üblichen Wohnraumlampen mit Ra 80. Ob dir der Unterschied auffällt, hängt vom Raum ab. Holz, Hauttöne und Stoffe profitieren am ehesten. Wir haben nichts gemessen und sprechen hier ausschließlich von der Herstellerangabe. Die Farbtemperatur erklärt unser Ratgeber Lichtfarbe und Kelvin verstehen.

Die Farbkonsistenz von 6 SDCM ist eine weite Toleranz. SDCM steht für die Schritte einer MacAdam-Ellipse, 6 Schritte heißt, dass zwei Lampen derselben Serie unterschiedlich warm wirken können. Für einzelne Lampen ist das unkritisch. Hängen mehrere Lampen nebeneinander in einer Pendelleuchte, kaufe sie aus derselben Packung, denn dort fällt eine Abweichung eher auf. Die Einordnung dieser Schrittzahl als weit ist fachliche Auslegung, die Zahl selbst stammt aus dem Register.

Die klare Bauform mit sichtbaren Leuchtfäden lohnt nur dort, wo man hineinsieht. In einer geschlossenen Opalglasleuchte geht der Vorteil verloren. In einer offenen Pendelleuchte über dem Esstisch (Höhen dazu: Pendelleuchte über dem Esstisch) oder in einer Wandleuchte ohne Schirm bleibt die Lampe dagegen sichtbar. Der Abstrahlwinkel von 300 Grad bedeutet laut Hersteller, dass fast rundum Licht abgegeben wird.

Lebensdauer, Schaltzyklen und Alltagsrechnungen

Die Nennlebensdauer von 15.000 Stunden nach L70 und B50 bei 25 Grad heißt: Nach dieser Zeit liefert die Hälfte der Lampen noch mindestens 70 Prozent des Anfangslichtstroms. Es ist ein statistischer Wert, keine Zusage für die einzelne Lampe. Wir nennen deshalb keine Garantiedauer, denn in den von uns geprüften Herstellerunterlagen steht keine.

Rechnung bei drei Stunden Betrieb pro Tag: 3 mal 365 gleich 1095 Stunden im Jahr. 15.000 geteilt durch 1095 gleich rund 13,7 Jahre. Bei sechs Stunden pro Tag halbiert sich der Wert auf etwa 6,8 Jahre. Die 100.000 Schaltzyklen entsprechen bei zehn Schaltvorgängen täglich 100.000 geteilt durch 3650 gleich 27 Jahren. Sie sprechen laut Hersteller dafür, dass die Lampe auch in Fluren und Treppenhäusern mit häufigem Schalten nicht vorzeitig am Zyklenlimit scheitert. Im Bad gilt wegen IP20: nur außerhalb von Spritzbereichen.

Stromverbrauch: 5,9 Watt mal 1095 Stunden gleich 6,46 Kilowattstunden im Jahr. Bei dem in unserem Ratgeber LED-Stromverbrauch einordnen verwendeten Annahmewert von rund 35 Cent je Kilowattstunde sind das etwa 2,26 Euro im Jahr. Der Strompreis ist ein gekennzeichneter Annahmewert und kein Tagespreis. Die Datenbank des Herstellers führt zusätzlich 6,00 Kilowattstunden je 1000 Stunden, das ist die gerundete Fassung der 5,9 Watt. Bei zwölf Lampen im Haus ergibt sich mit gleicher Rechnung ein Verbrauch von rund 77 Kilowattstunden, also etwa 27 Euro.

Die Betriebstemperatur reicht laut Hersteller von minus 20 bis plus 40 Grad Umgebung, die maximale Gehäusetemperatur am Messpunkt liegt bei 65 Grad. Für sehr enge, wärmestaute Leuchten ist das relevant. Mit 31 Gramm und einem Durchmesser von 60 Millimetern passt die Lampe in übliche E27-Leuchten. Wer die Fassungsgröße gegen E14 abwägen will, findet sie im Ratgeber E27 oder E14.

Was keine Quelle beantwortet

Es gibt eine Menge belegter Zahlen, aber einige Fragen, die beim Kauf wichtig sind, bleiben offen. Wir haben sie nicht geraten, sondern führen sie hier auf.

  • Konkrete Dimmer. Die Produktseite nennt keinen einzigen freigegebenen Dimmer. Ob dein Modell in der Kompatibilitätsliste steht, musst du dort nachsehen.
  • Verhalten bei sehr niedrigen Stufen. Weder Dimmbereich noch Flimmern bei geringer Helligkeit sind einer Stufe zugeordnet.
  • Welche Registerfassung du bekommst. Drei Einträge mit 5,8 und 5,9 Watt sind im Umlauf, das Angebot im Handel nennt die Fassung meist nicht.
  • Messzeitpunkt des Lumenerhaltungsfaktors. Das Register nennt 0,80 und 0,93, aber nicht, wann der Wert gilt.
  • Eigene Messwerte. Wir haben nichts gemessen und die Lampe nicht in der Hand gehabt. Alle Zahlen stammen aus Herstellerdatenbank und EPREL.

Hinzu kommen zwei Auffälligkeiten in der Datenbank: Die Gesamtverzerrung (THD) steht dort mit 110,15 Prozent, ohne Erklärung ein auffälliger Wert, der bei einer Lampe dieser Leistungsklasse ein Eintragsfehler sein dürfte. Wir lassen ihn aus der Tabelle heraus. Außerdem erscheint der Farbwiedergabeindex an einer Stelle als größer 90 und an einer anderen als gleich 90. Wir rechnen mit der Herstellerzahl Ra 90.

Für wen die Lampe passt und für wen nicht

Passt für dich, wenn du warmweißes Licht mit hoher Farbwiedergabe in einer offenen Leuchte willst und die klare Filament-Optik sichtbar bleiben soll. Auch wer häufig schaltet, profitiert von den 100.000 Schaltzyklen. Wer dimmt, sollte die halbe Minute in die Kompatibilitätsprüfung investieren, statt später über Flackern zu rätseln.

Passt weniger, wenn du gar nicht dimmst. Dann zahlst du für eine Eigenschaft, die du nicht nutzt, und findest einfachere Lampen mit gleicher Helligkeit. Auch in geschlossenen Opalglasleuchten gewinnst du von der Filament-Bauform nichts. Wer mehr Helligkeit braucht, schaut bei höheren Lichtströmen nach, denn 806 Lumen entsprechen der 60-Watt-Stufe, nicht der 100-Watt-Stufe. Ähnliche Dimmerfragen behandelt unser Datencheck zur dimmbaren GU10-Lampe.

Alternativen im Vergleich: Die Philips LED Classic E27 WarmGlow ist die naheliegende Alternative zu dieser Lampe, mehr dazu steht im Datencheck zur Philips Filament-Lampe. Wer die Helligkeit per App oder Schalter statt über den Wanddimmer regeln will, vergleicht mit der Philips Hue White E27 und plant das System mit unserem Überblick zur smarten Beleuchtung. Welche Lichtmenge dein Raum insgesamt braucht, rechnet der Licht-Planer.

Elektrohinweis: Der Lampenwechsel in einer Steckfassung ist ohne Elektrofachkraft möglich, der Einbau oder Tausch eines Wanddimmers dagegen nicht. Das ist bei einer festen 230-Volt-Installation Sache der Elektrofachkraft. Schalte vorher die Sicherung aus.

Quellen und Transparenz

Diese Seite entsteht aus Unterlagen, nicht aus einem eigenen Labor. Unten stehen alle Quellen, die dafür geöffnet wurden, und daneben ausdrücklich jede Aussage, die eine eigene Rechnung oder Einordnung ist.

Geprüfte Quellen

Eigene Rechnung, Auslegung oder Zuordnung

  • manufacturerDocCount steht auf 2: die Produktdatenbank von LEDVANCE zur Bestellnummer und die zugehörige Kompatibilitätsseite. Die EPREL-Einträge sind Registerdaten des Herstellers und zählen hier nicht als eigene Unterlage.
  • Die Rechnungen 806 geteilt durch 5,9 gleich 136,6 Lumen pro Watt und 806 geteilt durch 5,8 gleich 139,0 sind unsere eigenen. Der Faktor 1,000 folgt aus den Registerfeldern MLS und NDLS und der Tabelle 2 in Anhang II der Verordnung (EU) 2019/2015.
  • Die Grenze 944 Lumen für Klasse C (160 mal 5,9) ist unsere Umstellung der Klassenformel und steht in keiner Unterlage.
  • Die Gleichsetzung von 806 Lumen mit einer 60-Watt-Glühlampe ist die übliche Branchenzuordnung und keine Herstellerzusage.
  • Die Jahresrechnungen (1095 Stunden, 13,7 Jahre, 27 Jahre, 6,46 Kilowattstunden, 2,26 Euro) sind eigene Rechnungen mit angenommenen Nutzungszeiten. Der Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde ist ein Annahmewert des Ratgebers und kein Tagespreis.
  • Die Mindestlastwerte von Dimmern (10 bis 40 Watt) und die Einordnung von 6 SDCM als weite Toleranz sind allgemeine fachliche Auslegung und keine Aussage der Herstellerunterlagen.
  • Dass die 5,8-Watt-Angabe im Handel aus den älteren Registereinträgen stammt, ist unser Schluss aus dem Registerabgleich. Eine Erklärung des Herstellers dazu haben wir nicht gefunden.

Was offen bleibt

  • Welcher Dimmer in deiner Wand mit der Lampe sauber läuft, steht in keiner Produktunterlage. Die Produktseite verweist nur auf die Kompatibilitätslisten, einzelne Dimmermodelle haben wir nicht geprüft.
  • Wie ruhig die Lampe auf sehr niedrigen Dimmstufen läuft und bis zu welcher Helligkeit herunter sie regelt, sagt keine Quelle. Flimmerwerte sind keiner Stufe zugeordnet.
  • Welche der drei Registerfassungen (5,8 oder 5,9 Watt) in einem bestimmten Handelsangebot steckt, geht aus keinem Angebotstext hervor, den wir kennen.
  • Der Messzeitpunkt hinter dem Lumenerhaltungsfaktor 0,80 beziehungsweise 0,93 im Register ist nicht genannt. Warum der Faktor von 0,80 auf 0,93 stieg, erklärt keine Unterlage.
  • Die Produktdatenbank nennt eine Gesamtverzerrung von 110,15 Prozent und führt Ra einmal als größer 90 und einmal als 90. Ob das Eintragsfehler sind, ist nicht geklärt, wir verwenden die beiden Angaben nicht.
  • Die Amazon-ASIN des besprochenen Angebots war in unseren Beständen nicht hinterlegt (Feld asin leer). Die Seite ist ausschließlich aus Herstellerdatenbank und EPREL aufgebaut, nicht aus einem Angebotstext.
  • Der im Archiv liegende Brief zu einem Osram-Superstar-Pack betrifft ein anderes Modell (Classic A 14 Watt, 1521 lm) und wurde nicht verwendet.

Geprüft und nicht erreichbar

  • Der Direktaufruf der LEDVANCE-Produktseite per curl liefert HTTP 403 (Webanwendungs-Firewall mit JavaScript-Abfrage). Die Kurzadresse ledvance.com/shortlink/4058075602458 leitet auf dieselbe Seite um. Der Inhalt war über einen Seitenabruf lesbar.
  • Die EPREL-Suche nach der Modellkennung 4058075602458 liefert keine Treffer, weil die Registerkennungen AC33980, AC45155 und AC92562 lauten. Die drei Einträge wurden über die Registriernummern aus der Herstellerdatenbank gefunden.
  • Die EUR-Lex-Adresse der Verordnung antwortete auf den Abruf mit HTTP 202 statt 200.