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Datencheck Leuchtmittel

Philips LED Classic E27 Filament: 109 Lumen je Watt, Klasse F, nicht dimmbar

Philips weist 470 Lumen bei 4,3 Watt aus, das sind 109,3 Lumen je Watt und damit Klasse F, denn Klasse E beginnt erst bei 110. Das EU-Register führt die Lampe als nicht dimmbar. Für den Sechserpack gibt es keine eigene Herstellerseite, die Werte stammen von der Einzellampe.

Stand: 20. Oktober 2026

KI-gestützter Text redaktionell geprüft · Bilder sind echte Produktfotos, keine KI-Bilder · Details

Passt, wenn: Du willst mehrere offene Leuchten mit sichtbarem Leuchtmittel bestücken, warmweißes Licht in der Helligkeit einer alten 40-Watt-Glühlampe reicht dir, und an deinem Stromkreis sitzt kein Dimmer. Dann passt diese Lampe, und die Unterlagenlage ist ungewöhnlich gut: Philips führt die Einzellampe auf der deutschen Herstellerseite, und das EU-Produktregister EPREL bestätigt 470 Lumen, 4,3 Watt, Klasse F und ausdrücklich die Eigenschaft nicht dimmbar. Die Rechnung ergibt 109,3 Lumen je Watt, die Klasse E beginnt bei 110. Ein Sechserpack dieser Lampen an einem Dimmerkreis ist dagegen die falsche Wahl. Für die Sechserpackung selbst gibt es keine eigene Philips-Seite, dort tragen wir die Werte der Einzellampe über.

Was Philips zu dieser Lampe belegt

Philips führt die Lampe auf der deutschen Herstellerseite als LED Filament-Lampe, transparent, 40 W, Bauform A60, Sockel E27. Der Produkttitel in den technischen Daten lautet LED classic 40W A60 E27 WW CL ND 1PF/SRT4, die EAN ist 8718699665265, die Materialnummer 929001890011. Laut Hersteller hat die Lampe 4,3 Watt Leistung, 470 Lumen Lichtstrom, 2700 Kelvin Lichtfarbe und einen Farbwiedergabeindex von 80. Als Nennlichtausbeute steht 109 Lumen je Watt da, als Nennlebensdauer 15.000 Stunden, als Schaltzyklenzahl 20.000. Philips nennt die Energieeffizienzklasse F bei 5 Kilowattstunden je 1000 Stunden, eine Spannung von 220 bis 240 Volt bei 50 bis 60 Hertz und einen Leistungsfaktor von 0,41.

Zur Bauform: Der Kolben ist klar und aus Glas, die A60-Form misst 106 Millimeter in der Höhe bei 60 Millimetern Durchmesser, das Nettogewicht liegt laut Hersteller bei 0,03 Kilogramm. Philips nennt außerdem das EyeComfort-Siegel, 0 Milligramm Quecksilber, laut Hersteller zwei Jahre Garantie und als Verwendungszweck Innenbeleuchtung. Die EPREL-Registrierungsnummer 387405 steht ebenfalls auf der Herstellerseite, und genau diese Nummer macht die Gegenprobe möglich, die im nächsten Abschnitt folgt.

Für den Dreierpack führt Philips unter der Materialnummer 929001890033 dieselben Lichtwerte und dieselbe Leistung. Nur der Leistungsfaktor weicht ab: 0,52 statt 0,41. Dazu unten mehr, denn dieser Unterschied ist für die meisten Käufer unwichtig, für manche Elektroinstallationen aber nicht. Insgesamt zählen wir drei Herstellerunterlagen zu diesem Modell: die Seite der Einzellampe, die Seite des Dreierpacks und den Registereintrag des Herstellers im EU-Produktregister.

Die Gegenprobe im EU-Produktregister

Das Register EPREL ist die Datenbank, in die Hersteller Lichtquellen nach der Verordnung (EU) 2019/2015 eintragen müssen. Wir haben den Eintrag 387405 am 20. Oktober 2026 abgerufen. Er gehört zur Modellkennung 9290018900C, Registrant ist Signify Netherlands B.V., als Marke steht Philips da. Die Werte decken sich mit der Herstellerseite: 470 Lumen, 4,3 Watt im Ein-Zustand, Klasse F, 2700 Kelvin, Ra 80, Sockel E27. Die Lampe ist seit dem 1. September 2021 am Markt eingetragen, der Datensatz wurde am 31. August 2021 erstveröffentlicht.

Zwei Merkmale im Register entscheiden über die Rechnung. Das Feld mains führt die Lampe als netzbetrieben (MLS), das Feld directional als ungebündelt (NDLS). Für diese Kombination gilt in Tabelle 2 von Anhang II der Verordnung der Faktor 1,000. Die anderen drei Faktoren (0,926 für ungebündelt ohne direkten Netzanschluss, 1,176 für gebündelt am Netz, 1,089 für gebündelt ohne Netzanschluss) sind hier nicht einschlägig. Eine Glühlampenform wie A60 strahlt in alle Richtungen, die Einordnung als ungebündelt ist deshalb auch fachlich naheliegend.

Dazu kommen Felder, die auf der Herstellerseite fehlen, die wir aber nennen können, weil sie im Register stehen: Farbkonsistenz 6 Schritte, R9 gleich 1, Verschiebungsfaktor 0,5, Flimmermetrik Pst LM gleich 1, stroboskopische Metrik SVM gleich 0,4, Lichtstromerhaltungsfaktor 0,93, Überlebensfaktor 0,9 und Bereitschaftsleistung 0 Watt. Das Register führt die Lampe als farblich nicht einstellbar und als nicht dimmbar (dimmable gleich NO). Wie sich diese Werte einordnen lassen, steht in den folgenden Abschnitten. Eine Einschränkung vorab: Der abgerufene Datensatz trägt die Versionsnummer 3 und das Feld lastVersion gleich false. Die Suche nach der Modellkennung lieferte genau einen Treffer, wir haben aber keinen Beleg dafür, ob es eine noch neuere Fassung gibt.

109,3 Lumen je Watt: warum es Klasse F bleibt

Die Effizienz einer Lichtquelle ist der Lichtstrom geteilt durch die Leistungsaufnahme im Ein-Zustand, multipliziert mit dem Faktor aus der Verordnung. Hier: 470 Lumen geteilt durch 4,3 Watt gleich 109,3 Lumen je Watt, mal 1,000 gleich 109,3. Die Grenzen nach Anhang II der Verordnung (EU) 2019/2015 liegen bei 85 Lumen je Watt für Klasse F und 110 für Klasse E. 109,3 liegt über 85 und unter 110, also bleibt es bei Klasse F. Das deckt sich mit der Deklaration von Philips und dem Registereintrag. Die Herstellerangabe von 109 Lumen je Watt ist die abgerundete Zahl derselben Rechnung.

Interessant ist der Abstand zur nächsten Klasse. Um 110 Lumen je Watt zu erreichen, bräuchte die Lampe bei 4,3 Watt rund 473 Lumen, das sind 3 mehr. Oder sie dürfte bei 470 Lumen höchstens 470 geteilt durch 110 gleich 4,27 Watt aufnehmen, das sind 0,03 Watt weniger. Die Lampe liegt also nur Haaresbreite unter Klasse E. Das ist kein Mangel, sondern eine Einordnung: Eine Lampe mit 109 oder mit 111 Lumen je Watt verbraucht in der Praxis praktisch dasselbe. Der Buchstabe auf dem Etikett sagt weniger über deinen Stromverbrauch, als er auf den ersten Blick vermuten lässt. Maßgeblich sind die 4,3 Watt.

Das Etikett nennt 5 Kilowattstunden je 1000 Stunden, die Rechnung ergibt 4,3. Unsere Deutung: Die Verordnung verlangt, den Verbrauch auf die nächste ganze Zahl aufgerundet anzugeben, daher die 5. Das ist unsere Auslegung und keine Herstellerangabe. Für deine Rechnung zu Hause nimm die 4,3 Watt, nicht die 5.

AngabeWertRechenweg und Quelle
Lichtausbeute109,3 lm/W470 lm geteilt durch 4,3 W, Faktor 1,000 (MLS, NDLS), Register und eigene Rechnung
KlasseF85 bis unter 110 lm/W, Verordnung (EU) 2019/2015
Lichtstrom für Klasse E bei 4,3 W473 lm110 mal 4,3, eigene Umstellung der Klassenformel
Leistung für Klasse E bei 470 lm4,27 W470 geteilt durch 110, eigene Rechnung
Verbrauch je 1000 Stunden4,3 kWh4,3 W mal 1000 h, das Etikett rundet auf 5

Nicht dimmbar: der eigentliche Kaufhinweis

In der Rubrik Lampeneigenschaften steht bei Philips der Eintrag Dimmbar mit dem Wert Nein. Das Register bestätigt es: dimmable gleich NO. Auch der Produkttitel zeigt es, denn das Kürzel ND in LED classic 40W A60 E27 WW CL ND steht nach unserer Lesart für nicht dimmbar, CL für den klaren Kolben und WW für warmweiß. Die Deutung der Kürzel ist unsere, die Eigenschaft selbst ist belegt. Der Angebotstext der Sechserpackung erwähnt sie nirgends. Wer nur den Angebotstext liest, erfährt es nicht.

Das ist der Punkt, an dem der Kauf scheitern kann. Nicht dimmbare LED-Lampen an einem Phasenanschnittdimmer können flackern, brummen, aussetzen oder gar nicht starten, je nach Dimmertyp und je nach Last. Ob ein Dimmer dabei Schaden nimmt, hängt vom Typ ab, eine Herstellerunterlage dazu haben wir nicht gefunden und behaupten es deshalb nicht. Sicher ist nur: Sechs nicht dimmbare Lampen an einem Dimmerkreis sind sechsmal dasselbe Problem. Wer im Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer bereits einen Dimmer verbaut hat, greift zu einer ausdrücklich dimmbaren Lampe, etwa zur Philips LED Classic E27 WarmGlow mit Dimmfunktion oder zur dimmbaren Filament-Alternative im Datencheck Osram Superstar Plus E27.

Umgekehrt gilt: Wenn du gar nicht dimmst, zahlst du hier nichts für eine Eigenschaft, die du nie nutzt. Prüfe vor dem Kauf deshalb nicht die Lampe, sondern deinen Lichtschalter. Ein normaler Wippschalter ist unproblematisch. Ein Drehregler oder ein Taster mit Helligkeitsstufen ist ein Dimmer, auch wenn er wie ein Schalter aussieht. Auch smarte Schalter und Funkdimmer zählen dazu. Wenn dich das Flackern bestehender LED-Lampen schon einmal gestört hat, erklärt dir der Ratgeber LED flackert die häufigsten Ursachen.

Was nur im Angebot steht und was nicht ganz stimmt

Eine eigene Philips-Seite zur Sechserpackung ließ sich nicht finden. Der Hersteller dokumentiert die identische Lampe einzeln und als Dreierpack, aber nicht in dieser Packungsgröße. Die Stückzahl sechs kommt deshalb allein aus dem Angebot. Die Werte 4,3 Watt, 470 Lumen, 2700 Kelvin und Klasse F auf dem Verpackungsfoto decken sich mit der Einzellampe. Ob die Sechserpackung dieselbe Materialnummer-Linie und dieselbe EPREL-Nummer trägt, belegt keine Unterlage. Der schnellste Prüfpunkt ist der Zusatz CL ND im Produkttitel auf der Verpackung.

Drei Angaben stehen nur im Angebotstext. Erstens die Lebensdauer von bis zu 15 Jahren oder 15.000 Stunden: Die 15.000 Stunden bestätigt Philips, die 15 Jahre sind eine Umrechnung. 15.000 Stunden geteilt durch 15 Jahre gleich 1000 Stunden je Jahr, das sind 2,7 Stunden täglich. Wer die Lampe fünf Stunden am Tag brennen lässt, kommt auf 1825 Stunden im Jahr und erreicht die 15.000 Stunden nach gut acht Jahren, rechnerisch 15.000 geteilt durch 1825 gleich 8,2. Die Jahresangabe stimmt also nur bei kurzer Brenndauer, in den technischen Daten von Philips taucht sie so nicht auf.

Zweitens die 80 Prozent Energieersparnis. Philips schreibt auf der Produktseite etwa 80 Prozent weniger Energieverbrauch. Wir rechnen gegen die Ersatzangabe von 40 Watt: 4,3 geteilt durch 40 gleich 0,1075, die Ersparnis beträgt rechnerisch knapp 89 Prozent. Die Angabe von 80 Prozent ist damit eher vorsichtig, aber sie bezieht sich auf einen nicht genannten Vergleich, und eine geprüfte Einzelzahl führt Philips dazu nicht. Drittens die Formulierung im Angebot, die Lampen böten dank moderner Technik eine außergewöhnlich lange Lebensdauer: Das ist Werbesprache, belegt sind 15.000 Stunden Nennlebensdauer. Das EyeComfort-Siegel nennt der Hersteller, Prüfkriterien dazu stehen in keiner der Unterlagen, die wir gefunden haben.

Die Rechnung für den Sechserpack: Verbrauch, Kosten und Schaltzyklen

Sechs Lampen haben zusammen 6 mal 4,3 gleich 25,8 Watt Leistung und 6 mal 470 gleich 2820 Lumen Lichtstrom. Die ersetzten 40-Watt-Glühlampen hätten zusammen 240 Watt. Bei drei Stunden Brenndauer pro Tag und Lampe sind das für die LED-Variante 25,8 Watt mal 3 Stunden mal 365 Tage gleich 28,2 Kilowattstunden im Jahr, für sechs Glühlampen 240 Watt mal 3 mal 365 gleich 262,8 Kilowattstunden. Mit dem Annahmewert von 35 Cent je Kilowattstunde aus unserem Ratgeber LED-Stromverbrauch einordnen sind das rund 9,90 Euro gegenüber rund 92 Euro. Der Strompreis ist ein Annahmewert, kein Tagespreis, und die drei Stunden sind ein Beispiel, kein Messwert.

Zu den Schaltzyklen: Philips nennt 20.000. Wer die Lampe im Flur oder im Bad zehnmal am Tag ein- und ausschaltet, verbraucht 3650 Zyklen im Jahr und erreicht die 20.000 nach 5,5 Jahren, rechnerisch 20.000 geteilt durch 3650 gleich 5,5. Bei fünf Schaltvorgängen am Tag sind es 11 Jahre. Für eine Esstischleuchte, die abends einmal angeht, spielt die Zahl keine Rolle. Ob 20.000 Zyklen im Vergleich zu anderen Herstellern wenig oder viel sind, können wir nicht belegen, weil uns dafür keine vergleichbaren Herstellerdaten vorliegen. Dass die Zahl für selten geschaltete Wohnraumleuchten reicht, ist dagegen eine einfache Rechnung.

Zum Lichtstromerhalt: Das Register trägt einen Lichtstromerhaltungsfaktor von 0,93 und einen Überlebensfaktor von 0,9. Mit 0,93 ergeben 470 Lumen rechnerisch 437 Lumen am Ende der deklarierten Lebensdauer, ein Rückgang um sieben Prozent. Welche Zeitbasis die Register-Felder haben, ist in der Antwort der Schnittstelle nicht angegeben. Wir lesen sie als die in der Verordnung vorgesehenen Werte zur Lebensdauerdeklaration, das ist eine Auslegung. Auf die Kaufentscheidung hat das wenig Einfluss: Eine Abnahme von sieben Prozent ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Wichtiger ist, dass die Zahlen in sich stimmen.

GrößeEinzellampeSechserpackRechenweg
Leistung4,3 W25,8 Wmal 6
Lichtstrom470 lm2820 lmmal 6
Verbrauch bei 3 h täglich4,7 kWh im Jahr28,2 kWh im Jahr4,3 W mal 1095 h
Ersetzte Glühlampen40 W240 WÄquivalenzangabe laut Register
Betriebsjahre bei 3 h täglich13,713,715.000 h geteilt durch 1095 h

Leistungsfaktor, Farbqualität und Flimmern: was die Zahlen aussagen

Der Leistungsfaktor weicht zwischen Einzellampe und Dreierpack ab: 0,41 gegen 0,52, beide laut Hersteller. Für dieselbe Wirkleistung von 4,3 Watt ergibt sich daraus eine Scheinleistung von 4,3 geteilt durch 0,41 gleich 10,5 Voltampere bei der Einzellampe und 4,3 geteilt durch 0,52 gleich 8,3 Voltampere beim Dreierpack. Bei 230 Volt sind das 46 beziehungsweise 36 Milliampere. Das Register nennt zusätzlich einen Verschiebungsfaktor von 0,5, was eine andere Größe ist als der Leistungsfaktor, deshalb ist es kein Widerspruch. Warum Philips für dieselbe Lampe zwei Leistungsfaktoren führt, sagt keine Unterlage. Für den Wohnungsbetrieb ist das unerheblich, ein Sechserpack kommt auf rund 63 Voltampere Scheinleistung bei 0,41. Relevant wird es nur an Schaltern, Relais oder Dimmersystemen mit knapp bemessener Last.

Zur Farbqualität: Ra 80 laut Hersteller und Register ist der übliche Standardwert für Haushaltslampen und kein Alleinstellungsmerkmal. Der Wert R9 für Rot steht im Register mit 1. Ein so niedriger R9-Wert deutet an, dass kräftiges Rot, etwa in Holztönen oder Hauttönen, weniger satt erscheint als bei Lampen mit höherem R9, das ist eine Einordnung und keine Herstellerangabe. Die Farbkonsistenz beträgt 6 Schritte. Das ist eine weite Toleranz: Zwei Lampen aus dem Sechserpack können sich im Farbton leicht unterscheiden. Wir lesen das als Grenzwert der Toleranz, nicht als gemessenen Unterschied. Für die Lichtfarbe im Raum hilft unser Ratgeber Lichtfarbe und Kelvin verstehen.

Beim Flimmern stehen im Register Pst LM gleich 1 und SVM gleich 0,4. Das sind nach unserem Abgleich genau die Grenzwerte der Verordnung (EU) 2019/2020 für Lichtquellen. Die Lampe hält die Grenze damit ein, sie unterschreitet sie nicht, und ein besserer tatsächlicher Wert ist möglich, aber nicht dokumentiert. Das EyeComfort-Siegel nennt Philips, wir finden dazu in den Unterlagen keine Kriterien. Wer empfindlich auf Flimmern reagiert oder am Rechner arbeitet, liest zusätzlich unseren Ratgeber LED flackert.

Für wen passt die Lampe, und was keine Quelle beantwortet

470 Lumen sind der Ersatz für eine alte 40-Watt-Glühlampe. Das reicht für Stimmungslicht, für Pendelleuchten über dem Esstisch, für Wandleuchten und für alle Leuchten, in denen man das Leuchtmittel sieht und deshalb keinen matten Kolben will. Als alleinige Deckenbeleuchtung in einem Wohnzimmer ist eine einzelne Lampe dieser Klasse zu dunkel. Für den Sechserpack heißt das: mehrflammige Leuchten oder mehrere kleine Leuchten im selben Raum. Welche Helligkeit ein Raum braucht, rechnet dir der Licht-Planer aus, die Umrechnung von Watt in Lumen steht in der Lumen-Watt-Tabelle.

Für wen passt sie? Für Leute, die offene Leuchten mit sichtbarem Leuchtmittel haben, keinen Dimmer, und die Menge wollen: Klare Filament-Lampen sehen in einer offenen Fassung ruhiger aus als eine matte Kugel, weil der Leuchtfaden das Bild bestimmt und nicht eine gleichmäßig helle Fläche. Wer eine Fassung E14 hat, braucht eine andere Lampe, etwa eine LVWIT E14 Filament-Kerze. Der Unterschied der Fassungen steht in E27 oder E14.

Für wen nicht? Für alle mit Dimmer im Stromkreis. Für alle, die Holz, Textilien und Hauttöne besonders natürlich sehen wollen: Ra 80 und R9 gleich 1 sind dafür keine Grundlage. Für geschlossene Schirme, in denen die Filament-Optik verschwindet, und für den Außenbereich, denn Philips nennt als Verwendung nur Innenbeleuchtung. Für Räume mit sehr häufigem Schalten, dort sind 20.000 Zyklen je nach Nutzung irgendwann erreicht. Du kaufst diese Lampe wegen der Optik und wegen der Menge, nicht wegen Spitzenwerten im Datenblatt.

Was keine Quelle beantwortet: Ob die Sechserpackung dieselbe EPREL-Nummer trägt, ob es eine neuere Registerversion gibt, wie weit Lampe und Lampe im Farbton auseinanderliegen, welche Dimmer im Zweifel Schaden nehmen und welche Kriterien das EyeComfort-Siegel hat. Diese Fragen stehen in der Liste der offenen Fragen. Passende Leuchten für diese Lampen findest du in unserer Übersicht der Stehlampen.

Quellen und Transparenz

Diese Seite entsteht aus Unterlagen, nicht aus einem eigenen Labor. Unten stehen alle Quellen, die dafür geöffnet wurden, und daneben ausdrücklich jede Aussage, die eine eigene Rechnung oder Einordnung ist.

Geprüfte Quellen

Eigene Rechnung, Auslegung oder Zuordnung

  • manufacturerDocCount steht auf 3: Herstellerseite der Einzellampe, Herstellerseite des Dreierpacks und der Registereintrag des Herstellers Signify Netherlands B.V. Eine Unterlage speziell zur Sechserpackung gibt es nicht.
  • Die Zuordnung der Sechserpackung zur Einzellampe ist unser Schluss aus übereinstimmenden Lichtwerten und dem Titelkürzel, nicht eine Herstellerangabe.
  • Die Rechnung 470 geteilt durch 4,3 gleich 109,3 Lumen je Watt und die Zuordnung zu Klasse F sind unsere eigene Rechnung. Der Faktor 1,000 folgt aus den Registerfeldern MLS und NDLS und Tabelle 2 der Verordnung (EU) 2019/2015. Die Faktoren 0,926, 1,176 und 1,089 wurden bewusst nicht angewendet.
  • Die Umstellung der Klassenformel auf 473 Lumen beziehungsweise 4,27 Watt für Klasse E ist unsere eigene Rechnung.
  • Die Deutung, dass das Etikett die 4,3 Kilowattstunden auf 5 aufrundet, ist unsere Auslegung der Verordnung und keine Herstellerangabe.
  • Die Deutung des Kürzels ND als nicht dimmbar sowie CL und WW ist unsere Lesart des Produkttitels. Die Eigenschaft nicht dimmbar selbst ist durch die Herstellerseite und den Registereintrag (dimmable gleich NO) belegt.
  • Die Umrechnung von 15 Jahren in 1000 Stunden je Jahr und 2,7 Stunden täglich, die Laufzeit bei fünf Stunden täglich sowie die Rechnung zu den Schaltzyklen sind unsere eigenen Rechnungen.
  • Die Ersparnisrechnung von knapp 89 Prozent (4,3 geteilt durch 40) vergleicht gegen die Ersatzangabe 40 Watt. Der Bezugspunkt der Herstellerangabe von 80 Prozent ist nicht bekannt.
  • Die Jahresverbrauchsrechnung mit drei Stunden täglich und 35 Cent je Kilowattstunde ist unsere eigene Rechnung. Der Strompreis ist ein gekennzeichneter Annahmewert unseres Ratgebers und kein Tagespreis.
  • Die Scheinleistungen von 10,5 und 8,3 Voltampere und die Ströme von 46 und 36 Milliampere sind unsere Rechnung aus Wirkleistung und Leistungsfaktor. Die Aussage, dass der Verschiebungsfaktor eine andere Größe ist, ist lichttechnisches Allgemeinwissen.
  • Die Einordnung, dass der Flimmerwert und der SVM-Wert den Grenzwerten der Verordnung (EU) 2019/2020 entsprechen, ist unser Abgleich zwischen Registereintrag und Verordnungstext. Die Einordnung von R9 gleich 1 und der Farbkonsistenz von 6 Schritten als schwach beziehungsweise weit ist unsere fachliche Bewertung.
  • Die Berechnung von 437 Lumen am Lebensdauerende aus dem Faktor 0,93 ist unsere Rechnung, die Zeitbasis des Faktors ist unsere Auslegung.
  • Die Angabe der zwei Jahre Garantie ist eine Herstellerangabe von Philips und von uns nicht gegen eine Garantieurkunde geprüft.
  • Die Bewertung, dass klare Filament-Lampen in offener Fassung ruhiger wirken, ist eine redaktionelle Einschätzung und keine Herstellerangabe. Preisangaben erfolgen nur als Klasse: Einstiegsklasse.

Was offen bleibt

  • Ob die Sechserpackung bei Amazon dieselbe Materialnummer-Linie und dieselbe EPREL-Nummer 387405 trägt, steht in keiner Unterlage. Der Angebotstext nennt weder Artikelnummer noch EAN. Wir übertragen die Werte der Einzellampe, weil Lichtwerte und Titelkürzel übereinstimmen.
  • Der abgerufene EPREL-Datensatz trägt Versionsnummer 3 und das Feld lastVersion gleich false. Die Suche nach der Modellkennung 9290018900C ergab einen Treffer. Ob eine neuere Registerversion existiert, ließ sich nicht klären.
  • Das Feld modelAvailabilityInEUEEACountries ist leer, das Feld availabilityInEUEEACountries nennt ALL, und die Länderliste führt XI. Was diese Kombination für die Marktverfügbarkeit in Deutschland bedeutet, erklärt die Schnittstelle nicht.
  • Warum Philips für dieselbe Lampe im Dreierpack einen Leistungsfaktor von 0,52 und bei der Einzellampe 0,41 führt, sagt keine Unterlage. Ob die Bauteile verschieden sind oder die Messung, bleibt offen.
  • Welche Dimmertypen eine nicht dimmbare Lampe beschädigen können, steht in keiner Herstellerunterlage zu diesem Modell. Wir nennen deshalb nur Flackern, Brummen und Aussetzen als mögliche Folgen und keinen Schaden am Dimmer.
  • Die Prüfkriterien des EyeComfort-Siegels sind in den Unterlagen zu dieser Lampe nicht beschrieben. Eine Aussage, was das Siegel über Flimmern oder Blendung beim Gerät zusagt, ist nicht möglich.
  • Die Zeitbasis des Lichtstromerhaltungsfaktors 0,93 und des Überlebensfaktors 0,9 im Register ist in der Antwort der Schnittstelle nicht angegeben. Wir lesen sie als Werte zur deklarierten Lebensdauer, das ist unsere Auslegung.
  • Ein Messbericht zu Lichtverteilung, Farbtoleranz innerhalb des Sechserpacks oder tatsächlichem Flimmerverhalten liegt nicht vor. Wir haben nichts gemessen und die Lampe nicht in der Hand gehabt.

Geprüft und nicht erreichbar

  • Für die Sechserpackung existiert keine eigene Seite auf lighting.philips.de. Die Suche nach der Einzel- und der Dreierpack-EAN führt zu den beiden genannten Seiten, eine Seite für sechs Stück fand sich nicht.
  • Die Philips-Produktseiten werden per Skript nachgeladen. Der Abruf mit einfachem HTTP-Client liefert Statuscode 200, aber nur Navigation und Werbetext, nicht die Datentabelle. Die technischen Daten stammen deshalb aus der früheren Recherche vom 28. Juli 2026, die Registerwerte vom 20. Oktober 2026 wurden direkt geprüft.
  • Die Programmierschnittstelle von EPREL liefert ohne die beiden Kopfzeilen User-Agent und Referer Statuscode 403. Mit beiden Kopfzeilen antwortet sie mit 200.