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Recherche-Review für Unterbauleuchten

Oktaplex Riva Unterbauleuchte 90 cm mit Sensor

Bei einer Unterbauleuchte entscheidet nicht die Raumgröße über den Kauf, sondern die Länge des Schrankbodens und der Weg zur Steckdose. Diese Leuchte wird nicht aufgestellt und nicht an die Decke gesetzt, sie wird unter einen Hängeschrank geschraubt und beleuchtet den Streifen Arbeitsplatte darunter. Sie ist damit Funktionslicht an einer festen Stelle und kein Teil einer Lichtplanung aus Grundlicht, Zonenlicht und Akzentlicht. Die zweite Größe, die hier zählt, ist die Bedienung: ein Näherungssensor, der auf 2 bis 3 Zentimeter reagiert, und ein seitlicher Schalter als Rückfallebene.

KI-gestützter Text redaktionell geprüft · Bilder sind echte Produktfotos, keine KI-Bilder · Details

Von Seydhan Cakmak, TopLampenReviews-RedaktionQuellenstand: 30. August 2026Aktualisiert: 30. August 2026
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Oktaplex Riva Unterbauleuchte 90 cm mit Sensor, Modellkennung 17184.3K, 730 Lumen bei 10 Watt in 3000 Kelvin, Steckerkabel mit 1,5 Meter
Einordnung in 30 Sekunden

Wir ordnen dieses Modell in unserer Auswahl für Arbeitslicht unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in anderthalb Metern Reichweite ein. Gedacht ist es nicht als Raumbeleuchtung und nicht für farbkritische Arbeit. Das ist unsere Einordnung anhand der Bauform, keine Herstelleraussage. Die vorhandene Quellenlage umfasst 5 ausgewertete Listingangaben, ein verifiziertes Produktbild und 4 geprüfte Herstellerunterlagen mit Modelldaten, dazu 10 weitere nachprüfbare Fundstellen ohne Modelldaten. Sinnvoll wird der Kauf erst, wenn Bauform, Anschluss und Bedienung zu deinem konkreten Einsatz passen.

Passt das Modell zu deiner Lichtaufgabe?

Oktaplex Riva Unterbauleuchte 90 cm mit Sensor steht in dieser Auswahl für Arbeitslicht unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in anderthalb Metern Reichweite. Gedacht ist es nicht als Raumbeleuchtung und nicht für farbkritische Arbeit. Das ist eine engere und ehrlichere Aussage als ein pauschales „gut“ oder „schlecht“. Eine Lampe kann technisch ordentlich sein und trotzdem am falschen Platz enttäuschen. Deshalb beginnt diese Review mit dem vorgesehenen Einsatz, nicht mit einer Punktzahl.

Rechne die Effizienz einmal selbst nach, dann verstehst du das Etikett. 730 Lumen geteilt durch 10 Watt sind 73 Lumen je Watt, und Klasse F beginnt bei 85. Anhang II der Verordnung (EU) 2019/2015 multipliziert diesen Wert aber mit einem Faktor, der von der Bauart abhängt, und für gebündeltes Licht am Netz beträgt er 1,176. 73 mal 1,176 sind 85,85 Lumen je Watt, die Klasse F sitzt also 0,85 Lumen je Watt über der Grenze. Die 57,5 Zentimeter lange Schwester mit denselben 10 Watt und 690 Lumen kommt auf 81,1 und damit auf Klasse G. Vierzig Lumen entscheiden hier über den Buchstaben, und je Zentimeter Leuchtenlänge gibt die kurze Ausführung sogar mehr Licht ab.

Für dieses Modell liegen 5 auslesbare Produktmerkmale aus dem Amazon-Listing vor. Sie werden dabei nicht als unabhängig bestätigte Messwerte ausgegeben. Wir trennen ausdrücklich zwischen der Angabe der Quelle und unserer praktischen Einordnung. Einen eigenen Langzeit-, Labor- oder Raumtest behaupten wir nicht. Die zitierten Listingtexte geben wir inhaltlich unverändert wieder, setzen aber die Zeichensetzung des Hauses ein: Gedankenstriche werden zu Doppelpunkt oder Komma, Wertebereiche mit „bis“ ausgeschrieben, Sonderzeichen und Werbesymbole entfernt. Zahlen, Einheiten und Aussagen bleiben dabei unangetastet.

Produktdaten und Quellenlage

ProduktOktaplex Riva Unterbauleuchte 90 cm mit Sensor
MarkeOktaplex lighting
KategorieWohnlicht
ASINB0DB6LHCLW
Quellenstand30. August 2026
RechercheartDaten- und Quellenanalyse; kein eigener Labor- oder Langzeittest
So liest du die Tabelle: Produktname, Bild und Listingmerkmale wurden über die Amazon Creators API dem ASIN B0DB6LHCLW zugeordnet. Wo eine Herstellerunterlage verfügbar ist, steht sie im Quellenblock. Marketingformulierungen werden nicht stillschweigend zu Messergebnissen umgedeutet.
Herstellerunterlage konkret geprüft: Über diesen Kauf entscheidet nicht der Sensor, sondern eine Zahl, die auf der Angebotsseite zwar steht, aber nichts erklärt: 730 Lumen auf 90 Zentimetern. Das sind gut acht Lumen je Zentimeter, und damit ist diese Leuchte Arbeitslicht für einen Abschnitt Arbeitsplatte und nichts sonst. Rechne mit, was unten ankommt: Das Produktdatenblatt nennt eine Spitzenlichtstärke von 315 Candela bei einem Halbwertswinkel von 110 Grad. Bei 50 Zentimetern zwischen Schrankunterseite und Arbeitsplatte ergibt das direkt unter der Leuchtenmitte rund 1260 Lux, bei 60 Zentimetern rund 875 Lux, und zu den Seiten hin fällt der Wert ab. Für die üblicherweise genannten 300 Lux auf einer Küchenarbeitsfläche reicht das in dem Streifen, den die Leiste abdeckt, deutlich aus. Für die ganze Küche reicht es nicht, und dafür ist die Leuchte auch nicht gebaut. Diese Rechnung ist unsere eigene, der Hersteller nennt keine Lux-Angabe. Die Unterlagenlage ist hier ungewöhnlich gut, und das ist bei Unterbauleuchten die Ausnahme. Hinter der Marke Oktaplex steht die ETAPLEX GmbH aus Düsseldorf mit einer erreichbaren deutschen Website, und dort findest du zu genau dieser Leuchte vier Dinge: eine Produktseite mit den vier lieferbaren Längen und den zugehörigen Artikelnummern, eine Kurzanleitung als PDF mit dem Titel RIVA MOTION für die Modellkennungen 17183.3K und 17184.3K, das Produktdatenblatt nach Verordnung (EU) 2019/2015, das dem Angebot hinterlegt ist, und den Eintrag im EU-Produktregister unter der Nummer 1952165. Die Zuordnung ist nicht geraten: Die Attributtabelle des Angebots nennt Modellnummer, Modellname und Artikelnummer übereinstimmend als 17184.3K, und genau diese Kennung tragen Datenblatt, Anleitung und Registereintrag. Vier Unterlagen also, alle zu diesem Gerät. Das ist mehr, als die meisten Anbieter dieser Warengruppe überhaupt liefern. Jetzt die Zahlenprüfung, und sie ist lehrreicher, als das Ergebnis vermuten lässt. 730 Lumen geteilt durch 10 Watt sind 73 Lumen je Watt. Nach den Klassengrenzen beginnt Klasse F bei 85 Lumen je Watt, das Gerät müsste also in G liegen. Es steht aber überall als F, und zwar zu Recht: Anhang II der Verordnung multipliziert die Lichtausbeute mit einem Faktor, der von der Bauart abhängt. Für gebündeltes Licht am Netz beträgt er 1,176, und das Datenblatt weist die Leuchte ausdrücklich als gebündelte Lichtquelle aus, deren Nutzlichtstrom sich auf einen breiten Kegel von 120 Grad bezieht. 73 mal 1,176 sind 85,85 Lumen je Watt, und damit hängt die Klasse F an 0,85 Lumen je Watt über der Grenze. Wie knapp das ist, zeigt die eigene Baureihe: Die 57,5 Zentimeter lange Sensor-Ausführung 17183.3K zieht dieselben 10 Watt und gibt 690 Lumen ab, das sind nach derselben Rechnung 81,1 Lumen je Watt und damit Klasse G. Vierzig Lumen entscheiden hier über den Buchstaben. Wer die kurze Ausführung wegen des G links liegen lässt, sollte wissen, dass sie je Zentimeter Leuchtenlänge sogar mehr Licht abgibt als die lange. Damit sind wir beim schärfsten Befund dieser Baureihe, und er betrifft die Wahl zwischen den Ausführungen. Oktaplex verkauft die Riva in zwei Linien: mit seitlichem Schalter und mit Sensor. Beide gibt es in 90 Zentimetern, beide sehen gleich aus, beide haben dasselbe Gehäuse mit 49 mal 14 Millimetern Querschnitt. Die Ausführung mit Schalter, Modellkennung 17182.3K, zieht 15 Watt und gibt 1110 Lumen ab. Die Ausführung mit Sensor, also dieses Gerät, zieht 10 Watt und gibt 730 Lumen ab. Für den Komfort der berührungslosen Bedienung zahlst du also mit 380 Lumen weniger Licht, und die Sensor-Ausführung steht im Angebotsvergleich derselben Seite trotzdem in der höheren Preisstufe. Noch merkwürdiger wird es eine Länge weiter: Die 120 Zentimeter lange Sensor-Ausführung 17274.3K ist mit 700 Lumen bei 10 Watt registriert, gibt also über ein Drittel mehr Länge 30 Lumen weniger ab als dieses Modell. Wer nach der Länge kauft und dabei mehr Licht erwartet, liegt bei dieser Reihe falsch. Die Reihenfolge nach Lichtmenge lautet: 57,5 Zentimeter 690 Lumen, 120 Zentimeter 700 Lumen, 90 Zentimeter 730 Lumen. Bleiben die Angaben, die anders zu lesen sind, als sie klingen. Erstens der Sensor: Die Anleitung heißt RIVA MOTION und die Attributtabelle trägt Verbindungsprotokoll Infrarot, was beides an einen Bewegungsmelder für den Raum denken lässt. Tatsächlich zeigt die Anleitung eine Hand in 2 bis 3 Zentimetern Abstand unter dem Sensorfenster. Du musst also gezielt an eine bestimmte Stelle greifen, und niemand geht hier vorbei und das Licht springt an. Immerhin gibt es die zweite Bedienebene, die vielen Konkurrenten fehlt: Der seitliche Schalter schaltet hart ein und aus, und der Hersteller nennt ihn ausdrücklich als alternativen Bedienweg zum Sensor. Fällt der Sensor aus, hängt hier also keine unbedienbare Leuchte unter dem Schrank. Dass sich die Sensorfunktion dauerhaft abschalten ließe, sagt allerdings keine Quelle: Der Hersteller schreibt nur, dass nach dem Einschalten über den Schalter der zuletzt über den Sensor eingestellte Zustand mit Dimmstufe und Ein- oder Aus-Status wieder übernommen wird. Zweitens die Flimmerfreiheit: Die Attributtabelle führt Flimmerfrei als Produktmerkmal, das Datenblatt nennt für die Flimmer-Messgröße PstLM den Wert 0,4 und lässt die Messgröße für Stroboskop-Effekte leer. 0,4 liegt unter dem zulässigen Höchstwert von 1,0, aber es ist nicht null, und der zweite Wert ist gar nicht ermittelt. Drittens die Attributtabelle selbst: Sie trägt Glühbirnensockel E26, obwohl die LED fest verbaut ist und keine Fassung existiert, Steuerungsart Ferngesteuert, obwohl keine Fernbedienung beiliegt, Montageort der Leuchte Wand, obwohl sie unter einen Schrank gehört, gleichzeitig Aufputzmontage und Halb-Unterputzmontage, und Erforderliche Montage Nein, obwohl die Anleitung zwei Schrauben durch die abnehmbaren Endkappen vorsieht. Und viertens der Registereintrag: Er führt die Leuchte als nicht dimmbar, während Angebot und Anleitung übereinstimmend das stufenlose Dimmen von 10 auf 100 Prozent über den Sensor beschreiben. Das lässt sich erklären, weil die Regelung in der Elektronik der Leuchte sitzt und nicht über einen vorgeschalteten Dimmer läuft, im Register steht es aber so, wie es dasteht. Der wirklich schwache Punkt im Datensatz ist ein anderer: Farbwiedergabeindex 80 mit einem R9-Wert von 20. Unter einem Küchenschrank wird geschnitten und Fleisch beurteilt, und genau dafür ist der R9-Wert die entscheidende Zahl. Die 41 Zentimeter lange Leiste einer anderen Marke im selben Vergleich kommt dort auf 90 mit R9 67.

Listingangabe: Hygienische Bedienung durch Sensor um berührungslos…

Was die Quelle nennt: Hygienische Bedienung durch Sensor um berührungslos Ein- und Ausschalten sowie stufenlose Dimmung zu ermöglichen.

Warum das wichtig ist: Prüfe, wie viele Bedienwege es wirklich gibt und ob jeder davon am geplanten Platz erreichbar bleibt. Wichtig ist außerdem, ob das Gerät die zuletzt gewählte Stufe speichert und ob eine versehentliche Berührung eine Einstellung verändert. Der Sensor arbeitet auf sehr kurze Distanz und ist kein Bewegungsmelder für den Raum, auch wenn die Anleitung des Herstellers RIVA MOTION heißt und die Attributtabelle Verbindungsprotokoll Infrarot einträgt. Die Zeichnung im Abschnitt SETTINGS zeigt eine Hand in 2 bis 3 Zentimetern Abstand unter dem Sensorfenster. Du musst also gezielt an die Sensorstelle greifen. Plane deshalb die Position so, dass diese Stelle vorn an der Schrankkante sitzt und nicht hinten an der Wand. Das Dimmen funktioniert, hat aber einen dokumentierten Bereich: Die Anleitung nennt 10 bis 100 Prozent, und du erreichst die Stufen, indem du die Hand unter dem Sensor hältst und im richtigen Moment wegnimmst. Eine feste Stufe wählst du nicht an. Der Registereintrag zu 17184.3K führt die Leuchte übrigens als nicht dimmbar, was daran liegt, dass die Regelung in der Leuchtenelektronik sitzt und nicht über einen vorgeschalteten Dimmer läuft. Praktisch dimmt sie, im Register steht das Gegenteil.

Listingangabe: Die silberne Unterbauleuchte ist 90 cm lang mit einem…

Was die Quelle nennt: Die silberne Unterbauleuchte ist 90 cm lang mit einem flachen Design (1,43cm). Küchenbeleuchtung in 3000 Kelvin warmweiß und 730 Lumen.

Warum das wichtig ist: Die Lichtmenge lässt sich erst zusammen mit Abstrahlwinkel, Abstand und beleuchteter Fläche bewerten. Eine hohe Zahl allein sagt noch nicht, ob das Licht an der richtigen Stelle ankommt. Diese beiden Zahlen sind sauber belegt, in der Anleitung, im Produktdatenblatt und im EU-Produktregister. Nur ordnet sie das Angebot nicht ein. 730 Lumen auf 90 Zentimetern sind gut acht Lumen je Zentimeter, und die 57,5 Zentimeter lange Ausführung derselben Reihe kommt mit 690 Lumen bei gleicher Leistungsaufnahme auf zwölf. Noch deutlicher: Die 90 Zentimeter lange Ausführung mit Schalter statt Sensor ist mit 1110 Lumen bei 15 Watt registriert. Für die berührungslose Bedienung zahlst du also mit 380 Lumen weniger Licht.

Listingangabe: Leichte Bedienung durch einfaches An- und Ausschalten über…

Was die Quelle nennt: Leichte Bedienung durch einfaches An- und Ausschalten über den Schalter an der Seite.

Warum das wichtig ist: Prüfe, wie viele Bedienwege es wirklich gibt und ob jeder davon am geplanten Platz erreichbar bleibt. Wichtig ist außerdem, ob das Gerät die zuletzt gewählte Stufe speichert und ob eine versehentliche Berührung eine Einstellung verändert. Das ist der wichtigste Satz des ganzen Angebots, und er wird gern überlesen. Diese Leuchte hat neben dem Sensor eine mechanische Bedienung, und der Hersteller nennt den seitlichen Schalter ausdrücklich als alternativen Bedienweg. Dass sich damit die Sensorfunktion stilllegen ließe, steht dort allerdings nicht. Bei Unterbauleuchten mit reiner Sensorbedienung ist ein Sensorausfall gleichbedeutend mit dem Ende der Leuchte, hier nicht. Der Hersteller ergänzt außerdem, dass nach dem Einschalten über den Schalter der zuletzt über den Sensor eingestellte Zustand mit Dimmstufe und Ein- oder Aus-Status wieder übernommen wird.

Listingangabe: Unterbaulampe LED mit 1,5 m langem Kabel und einem Stecker…

Was die Quelle nennt: Unterbaulampe LED mit 1,5 m langem Kabel und einem Stecker für die Steckdose.

Warum das wichtig ist: Diese Angabe beschreibt eine Produkteigenschaft, beantwortet aber noch nicht, ob sie für Arbeitslicht unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in anderthalb Metern Reichweite praktisch ist. Entscheidend ist die Verbindung zum geplanten Einsatzort. Diese anderthalb Meter entscheiden über den Montageort, denn das Kabel ist laut Herstellerseite fest an der Leuchte montiert und lässt sich nicht gegen ein längeres tauschen. Ein Akku ist nicht verbaut, ohne Steckdose in Reichweite bleibt die Leiste dunkel. Immerhin lässt sich der Kabelaustritt wählen: Der Hersteller beschreibt eine seitliche und eine nach oben gerichtete Führung, letztere für eine verdeckte Verlegung im Hängeschrank. Miss den Weg zur Dose, bevor du bestellst.

Listingangabe: Lieferumfang

Was die Quelle nennt: Lieferumfang: Unterbauleuchte Silber (90 x 4,9 x 1,43 cm, 10 W) inklusive Befestigungsmaterial.

Warum das wichtig ist: Der Punkt gehört vor dem Kauf mit Maßen, Anleitung und vorhandener Installation abgeglichen. Ein Listing kann Varianten oder verkürzte Formulierungen enthalten. Was genau beiliegt, sagt das Angebot nicht, die Montagezeichnung der Anleitung schon: Die beiden Endkappen werden abgezogen, und die Leuchte wird mit zwei Schrauben durch das Gehäuse an der Schrankunterseite befestigt. Klebepads sind nicht vorgesehen. In einer Mietküche heißt das zwei Löcher in der Schrankunterseite, und wer nicht bohren will, braucht eine andere Bauart. Die Attributtabelle behauptet an dieser Stelle übrigens Erforderliche Montage Nein, was die Anleitung widerlegt.

Einsatz im Alltag

Im Alltag zählen drei Dinge. Erstens der Strom: kein Akku, keine Batterien, sondern ein fest an der Leuchte montiertes Kabel mit 1,5 Metern und einem Stecker für die Steckdose. Ohne Dose in Reichweite bleibt die Leiste dunkel, dafür lässt sich der Kabelaustritt seitlich oder nach oben führen. Zweitens die Befestigung: Die Anleitung zeigt zwei Schrauben, die nach dem Abziehen der Endkappen durch das Gehäuse gesetzt werden, Klebepads liegen nicht bei. Drittens die Bedienung: Der seitliche Schalter schaltet hart ein und aus und ist damit die Rückfallebene, wenn der Sensor nicht reagiert; der Sensor selbst reagiert auf eine Hand in 2 bis 3 Zentimeter Abstand. Halten dimmt stufenlos von 10 auf 100 Prozent, und nach dem Einschalten über den Schalter kommt der zuletzt eingestellte Zustand zurück.

Bei diesem Modell sollte die Kaufentscheidung deshalb an einer konkreten Situation hängen. Formuliere vor dem Kauf einen Satz wie: „Ich brauche Licht für …“ und ergänze Ort, Tageszeit und Tätigkeit. Wenn das Modell diese Aufgabe nicht eindeutig erfüllt, ist eine Alternative aus derselben Kategorie wahrscheinlich die bessere Wahl.

Wofür diese Leuchte nicht gebaut ist: Sie ersetzt keine Deckenleuchte. 730 Lumen machen einen Streifen Arbeitsplatte hell, mehr nicht, und für eine ganze Küchenzeile brauchst du mehrere Stücke. Sie ist auch keine Feuchtraumleuchte: Anleitung und Herstellerseite nennen IP20, und die zweite Kennziffer 0 bedeutet keinerlei Wasserschutz, direkt über Spüle oder Kochfeld gehört sie deshalb nicht. Sie ist kein Bewegungsmelder für den Raum, sondern ein Näherungssensor auf wenige Zentimeter. Und sie ist nichts für farbkritische Arbeit: Farbwiedergabeindex 80 mit einem R9-Wert von 20 ist ein durchschnittlicher Wert, der Rottöne von Fleisch und Gemüse eher blass zeigt.

Stärken und Grenzen der Einordnung

Was für das Modell spricht

  • Produktbild, ASIN und Listingdaten sind eindeutig miteinander verknüpft.
  • Die Bauform lässt sich einer konkreten Lichtaufgabe zuordnen: für Arbeitslicht unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in anderthalb Metern Reichweite, nicht als Raumbeleuchtung und nicht für farbkritische Arbeit.
  • Die vorhandenen Merkmale erlauben einen gezielten Check vor dem Kauf, ohne eine Sternebewertung zu erfinden.

Was offen bleibt

  • Keine eigene Langzeitnutzung, keine Lichtmessung und keine dokumentierte Belastungsprüfung.
  • Listingangaben können verkürzt sein oder sich bei Varianten und Modellpflege ändern.
  • Raumwirkung, Blendung und Bedienkomfort hängen von deinem Standort und Alltag ab.

Dieser Kauf scheitert am häufigsten an einer Erwartung, die das Angebot nicht ausräumt: 730 Lumen sind Arbeitslicht für einen Streifen Arbeitsplatte und keine Küchenbeleuchtung, und wer die Deckenleuchte damit ersetzen will, wird enttäuscht. Der zweite Stolperstein ist die Befestigung, denn hier wird geschraubt und nicht geklebt, was in einer Mietküche zwei Löcher bedeutet. Der dritte ist die Verwechslung innerhalb der eigenen Baureihe: Sieben Ausführungen sehen gleich aus, und nur die Modellnummer 17184.3K bezeichnet die 90 Zentimeter lange Sensor-Ausführung in 3000 Kelvin mit 730 Lumen. Wer nach dem Bild kauft, hat statistisch gute Chancen auf die 57,5-Zentimeter-Version oder auf 4000 Kelvin. Und viertens die Farbwiedergabe: Mit Ra 80 und einem R9-Wert von 20 ist diese Leuchte für Küchenarbeit brauchbar, aber nicht gut, und wer Lebensmittelfarben zuverlässig beurteilen will, sollte auf einen höheren R9-Wert achten.

Was du vor dem Kauf messen und prüfen solltest

Miss zuerst die nutzbare Tiefe unter dem Hängeschrank: Die Leuchte baut 4,9 Zentimeter breit und 1,43 Zentimeter hoch, und sie muss so weit vorn sitzen, dass du mit der Hand auf 2 bis 3 Zentimeter an die Sensorstelle herankommst, ohne in den Schrank zu greifen. Miss dann den Weg von dieser Position bis zur nächsten Steckdose, denn das Anschlusskabel ist mit 1,5 Metern fest an der Leuchte montiert und lässt sich nicht verlängern. Miss außerdem die freie Länge des Schrankbodens, denn 90 Zentimeter über alles passen nicht unter jeden Oberschrank, und die Reihe bietet auch 40, 57,5 und 120 Zentimeter an. Und prüfe, ob du bohren darfst: Die Anleitung sieht zwei Schrauben durch das Gehäuse vor, Klebepads liegen nicht bei.

  1. Aufgabe klären: Kläre zuerst, ob du Arbeitslicht auf der Arbeitsplatte oder Licht für die ganze Küche brauchst. Das sind zwei verschiedene Geräteklassen, und 730 Lumen unter einem Hängeschrank ersetzen keine Deckenleuchte.
  2. Schrankboden ausmessen: Miss die freie Länge und die Tiefe des Schrankbodens. Die Leuchte misst 90 mal 4,9 mal 1,43 Zentimeter, und dieselbe Reihe gibt es auch mit 40, 57,5 und 120 Zentimetern.
  3. Steckdose und Kabelweg festlegen: Das Kabel ist mit 1,5 Metern fest an der Leuchte montiert und endet in einem Stecker. Entscheide vorher, ob es seitlich oder nach oben aus dem Gehäuse geführt wird, beides ist vorgesehen.
  4. Bohren klären: Die Anleitung sieht zwei Schrauben durch das Gehäuse vor, Klebepads liegen nicht bei. In einer Mietküche heißt das zwei Löcher in der Schrankunterseite, und wer das nicht darf, braucht eine selbstklebende Bauart.
  5. Modellkennung gegenprüfen: Kontrolliere vor dem Bestellen die Modellnummer, denn dieselbe Seite verkauft sieben Ausführungen. Nur 17184.3K ist die 90 Zentimeter lange Sensor-Version in 3000 Kelvin mit 730 Lumen; 17182.3K ist die 90-Zentimeter-Version mit Schalter und 1110 Lumen bei 15 Watt.

Wenn du unsicher bist, wie viel Licht dein Raum überhaupt braucht, rechne es einmal durch: Die Lumen-Watt-Tabelle ordnet Wattangaben in tatsächliche Helligkeit ein, und wie viel Lumen pro Raum nötig sind, hängt an Fläche und Tätigkeit. Weitere Modelle aus diesem Bereich stehen im Überblick unter Wohnlicht, und der Licht-Planer übersetzt deinen Raum in eine konkrete Zielhelligkeit.

Aufbau, Position und erste Kontrolle

Beim Einrichten zählt der Weg des Kabels, nicht die Stellfläche, denn diese Leuchte braucht keine. Sie braucht eine ebene Schrankunterseite, die Erlaubnis zu bohren und eine Steckdose in höchstens anderthalb Metern Entfernung. Lege vorher fest, ob das Kabel seitlich oder nach oben aus dem Gehäuse geführt wird, denn beides ist vorgesehen und die verdeckte Führung nach oben ist in einer Küchenzeile meist die sauberere Lösung. Setze die Leiste so weit vorn an, dass die Sensorstelle über die Schrankkante hinaus erreichbar bleibt, sonst musst du beim Schalten in den Schrank greifen. Und probiere nach der Montage im Dunkeln die unterste Dimmstufe aus, denn die Anleitung nennt 10 Prozent als Untergrenze, und ob das nachts noch blendet, siehst du erst am Platz.

Bewerte das Licht nach dem Aufbau nicht nur bei Tageslicht. Schalte abends die übrige Beleuchtung so, wie du sie normalerweise nutzt, und kontrolliere die Situation aus Sitz-, Steh- und Laufhöhe. Erst dann werden störende Reflexionen, harte Schatten oder eine ungünstige Schalterposition sichtbar.

Bewahre Anleitung und Modellbezeichnung auf. Das hilft bei Ersatzteilen, bei einer späteren Rückfrage zum Produkt und im Garantiefall. Ein Austausch der Lichtquelle ist nicht vorgesehen, am Ende der Lebensdauer wird das komplette Gerät ersetzt. Dieses Gerät ist nur für den Innenbereich vorgesehen, für Feuchträume und den Außenbereich ist es nicht zugelassen.

Vergleich mit ähnlichen Modellen

Der Vergleich ordnet keine Gewinner. Er zeigt Modelle derselben Kategorie, damit du siehst, ob eines davon näher an deiner Lichtaufgabe liegt. Steht in der Spalte Einordnung bei zwei Modellen dieselbe Aufgabe, unterscheiden sie sich nicht im Zweck, sondern in Bauform, Maßen und Ausstattung. Die Spalte nennt dann, was laut Quellenlage tatsächlich anders ist.

ModellMarkeEinordnungDetails
Oktaplex Riva Unterbauleuchte 90 cm mit Sensor Oktaplex lighting für Arbeitslicht unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in anderthalb Metern Reichweite, nicht als Raumbeleuchtung und nicht für farbkritische Arbeit Diese Review
Gritin Akku-Unterbauleuchte im Zweierset Gritin für kurzzeitiges Licht in Schrank, Vorratskammer oder Treppenhaus ohne Steckdose in der Nähe, nicht als dauerhaftes Arbeitslicht über einer Küchenarbeitsplatte und nicht dort, wo niemand die Leuchte regelmäßig zum Laden abnehmen will Review lesen
SIBI LIGHTING Unterbauleuchte 1 Meter SIBI LIGHTING für eine durchgehende Lichtlinie unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in der Nähe, nicht als Raumbeleuchtung und nicht dort, wo ein mechanischer Schalter als Rückfallebene gebraucht wird Review lesen

Unsere Kaufentscheidung

Oktaplex Riva Unterbauleuchte 90 cm mit Sensor ist sinnvoll, wenn du eine Leuchte für Arbeitslicht unter einem Küchenhängeschrank mit Steckdose in anderthalb Metern Reichweite suchst, die Maße am vorgesehenen Platz geprüft hast und die im Listing genannten Funktionen tatsächlich verwendest. Der Kauf ist weniger überzeugend, wenn du eine universelle Lösung für mehrere widersprüchliche Lichtaufgaben erwartest.

Weitersuchen solltest du, wenn zentrale Daten wie Maße, Lichtmenge, Schutzart oder Kompatibilität für deinen Einsatz nicht klar belegt sind. Das gilt auch, wenn die Bauform nur optisch gefällt, aber Kabel, Stellfläche oder Bedienung im Alltag stören würden.

Wir vergeben bewusst keine Sterne. Eine numerische Note würde Messgenauigkeit vortäuschen, die ohne dokumentierten Praxistest nicht vorhanden ist. Die belastbare Aussage dieser Seite ist enger: Welche Angaben liegen vor, wofür kann das Modell passen und welche Fragen bleiben vor dem Kauf offen?

Häufige Fragen zur Unterbauleuchte

Wie hell ist die Leuchte wirklich, und reicht das für eine Arbeitsplatte?

Belegt sind 730 Lumen bei 10 Watt aus Anleitung, Produktdatenblatt und EU-Produktregister, dazu eine Spitzenlichtstärke von 315 Candela bei einem Halbwertswinkel von 110 Grad. Daraus lässt sich der Wert unter der Leuchte selbst ausrechnen: bei 50 Zentimetern Abstand rund 1260 Lux, bei 60 Zentimetern rund 875 Lux, jeweils direkt unter der Mitte und zu den Seiten abfallend. Für die üblicherweise genannten 300 Lux auf einer Arbeitsfläche reicht das in dem Streifen, den die Leiste abdeckt, klar aus. Für die ganze Küche reicht es nicht, dafür brauchst du eine Deckenleuchte.

Warum steht auf dem Angebot Klasse F, wenn 730 durch 10 nur 73 Lumen je Watt ergibt?

Weil Anhang II der Verordnung (EU) 2019/2015 die Lichtausbeute mit einem Faktor multipliziert, der von der Bauart abhängt. Für gebündeltes Licht am Netz beträgt dieser Faktor 1,176, und das Datenblatt weist die Leuchte ausdrücklich als gebündelte Lichtquelle mit einem Nutzlichtstrom im 120-Grad-Kegel aus. 73 mal 1,176 sind 85,85 Lumen je Watt, und Klasse F beginnt bei 85. Die Klasse ist also korrekt, sie hängt aber an weniger als einem Lumen je Watt über der Grenze.

Was ist der Unterschied zwischen der Ausführung mit Schalter und der mit Sensor?

Mehr als der Bedienkomfort, nämlich die Lichtmenge. Die 90 Zentimeter lange Ausführung mit Schalter trägt die Modellkennung 17182.3K und ist mit 1110 Lumen bei 15 Watt registriert, die Ausführung mit Sensor trägt 17184.3K und ist mit 730 Lumen bei 10 Watt registriert. Beide sind gleich lang, gleich flach und tragen dieselbe Farbtemperatur. Wenn dir Helligkeit wichtiger ist als das berührungslose Schalten, nimm die Schalter-Ausführung und prüfe die Modellnummer im Angebot.

Bringt eine längere Ausführung automatisch mehr Licht?

Bei dieser Reihe nicht. Registriert sind für die Sensor-Ausführungen 690 Lumen bei 57,5 Zentimetern, 730 Lumen bei 90 Zentimetern und 700 Lumen bei 120 Zentimetern, jeweils bei 10 Watt. Die längste Leuchte gibt also weniger Licht ab als die mittlere, verteilt es dafür über eine größere Strecke. Entscheide deshalb nach der Länge deines Schrankbodens und nicht in der Erwartung, dass mehr Zentimeter mehr Helligkeit bedeuten.

Wie wird die Leuchte befestigt, und geht das in einer Mietküche?

Die Montagezeichnung der Herstelleranleitung zeigt zwei Schrauben, die nach dem Abziehen der Endkappen durch das Gehäuse gesetzt werden. Klebepads sind im Lieferumfang nicht vorgesehen, und der Hersteller nennt nur allgemein Befestigungsmaterial. In einer Mietküche bedeutet das zwei Löcher in der Unterseite des Hängeschranks. Wer nicht bohren darf oder will, braucht eine selbstklebende oder magnetische Bauart und sollte hier nicht zugreifen.

Ist die Leuchte für Spüle, Kochfeld oder Keller geeignet?

Anleitung und Herstellerseite nennen übereinstimmend die Schutzart IP20, und die Attributtabelle des Angebots trägt Nicht wasserfest ein. Die zweite Kennziffer 0 bedeutet keinerlei Schutz gegen Wasser, direkt über der Spüle oder über einem Kochfeld mit aufsteigendem Wasserdampf hat die Leuchte deshalb nichts verloren. Der zulässige Umgebungstemperaturbereich reicht laut Anleitung von minus 5 bis plus 40 Grad Celsius, ein trockener Keller oder eine Werkstatt sind damit möglich. Ein feuchter Keller oder eine Garage mit nassen Fahrzeugen sind es nicht.

Quellen und Aktualität

Die Quellen werden nach Nähe zum Produkt geordnet: Herstellerunterlagen stehen vor Händler- oder Vergleichsdaten. Ein Shop-Listing ist nützlich für die aktuell angebotene Variante, aber keine unabhängige Prüfung. Fehlende Unterlagen werden nicht durch erfundene Erfahrungen ersetzt.

Inhaltlich geprüft am 30. August 2026. Preise, Verfügbarkeit und Produktvarianten können sich unabhängig von dieser Seite ändern. Nutze für die letzte Kontrolle immer das aktuelle Händlerlisting und vorhandene Herstellerunterlagen.

Falls eine verlinkte Quelle nicht mehr erreichbar ist oder das angebotene Modell sichtbar von Produktbild und Bezeichnung abweicht, ist diese Analyse nicht mehr die richtige Entscheidungsgrundlage. In diesem Fall zählt die aktuelle Modellnummer. Melde uns den Unterschied über die Kontaktseite, damit Daten, Verknüpfung und Empfehlung überprüft werden können.

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