Was die Unterlagen belegen
BenQ beschreibt die ScreenBar Halo 2 auf der eigenen Spezifikationsseite als Monitorlampe mit einer Dual Color LED für Front- und Rücklicht. Laut Hersteller erreicht das Frontlicht einen Farbwiedergabeindex von Ra 95 oder höher und eine Farbtreue Rf von 96 oder höher. Ra und Rf sind zwei Kennzahlen für dieselbe Frage: wie natürlich Farben unter diesem Licht wirken. Beide Angaben gelten ausdrücklich für das Frontlicht, für das Rücklicht nennt die Seite keinen Wert.
Die mechanischen Angaben sind vollständiger als bei vielen Konkurrenzmodellen. Die Lampe misst laut Hersteller 50 mal 14,3 mal 10,9 Zentimeter und wiegt netto 0,8 Kilogramm, der Controller ist 7,4 mal 7,4 mal 3,95 Zentimeter groß. Das USB-Kabel ist 150 Zentimeter lang. Die Klemme nimmt flache und gebogene Monitore mit einer Stärke von 0,43 bis 6 Zentimeter auf, ein Webcam-Zubehörteil liegt laut BenQ bei.
Die wichtigsten Daten laut Hersteller im Überblick:
| Merkmal | Angabe laut BenQ | Quelle |
|---|---|---|
| Lichtquelle | Dual Color LED | Spezifikationsseite |
| Farbwiedergabe Frontlicht | Ra 95 oder höher, Rf 96 oder höher | Spezifikationsseite |
| Farbtemperatur | 2700 bis 6500 Kelvin, stufenlos | Angebot (Anbieterangabe) |
| Beleuchtungsstärke Mitte | über 1000 Lux in 50 cm Höhe | Spezifikationsseite |
| Fläche bei 500 Lux | 85 mal 50 cm | Spezifikationsseite |
| Stromeingang | 5 V, maximal 3 A, USB Typ-C | Spezifikationsseite |
| Leistungsaufnahme | maximal 15 Watt | Spezifikationsseite |
| Monitorstärke an der Klemme | 0,43 bis 6 cm, flach oder gebogen | Spezifikationsseite |
| Controller | kabellos, Akku, bis zu drei Monate | Produktseite |
Die Kompatibilitätsangabe bildet den Kern des Kaufentscheids und deckt sich zwischen Herstellerseite und Angebot: 0,43 bis 6 Zentimeter Stärke an der Klemmstelle. Das Angebot ergänzt eine Krümmung von 1000R bis 1800R. Diese Zusatzangabe steht nur im Angebot, nicht auf der von uns gelesenen Spezifikationsseite, und ist deshalb eine Anbieterangabe.
Der Lichtstrom in Lumen fehlt auf der Spezifikationsseite vollständig. Stattdessen nennt BenQ Beleuchtungsstärken in Lux auf der Arbeitsfläche. Das ist für Monitorlampen üblich, weil das Licht nicht in den Raum, sondern asymmetrisch auf den Schreibtisch gelenkt wird. Es bedeutet aber auch: Eine Lumen-pro-Watt-Rechnung, wie du sie von Wohnraumleuchten kennst, ist aus den Herstellerunterlagen nicht möglich.
Die Stromversorgung: 15 Watt sind mehr, als viele Monitor-Anschlüsse liefern
Der Stromeingang ist mit 5 Volt bei maximal 3 Ampere angegeben. Rechnung: 5 Volt mal 3 Ampere ergibt 15 Watt, und genau diese 15 Watt nennt BenQ als maximalen Stromverbrauch. Die Angabe ist in sich stimmig, sie beschreibt also eine Lampe, die bei voller Leistung tatsächlich ein Netzteil mit 15 Watt am USB-C-Ausgang braucht.
Daraus folgt eine Frage, die der Kaufentscheid oft übersieht: Woher kommt der Strom? Nach der üblichen Spezifikation liefert ein USB-2.0-Anschluss 5 Volt bei 0,5 Ampere, also 2,5 Watt, ein USB-3.x-Anschluss 5 Volt bei 0,9 Ampere, also 4,5 Watt. Diese beiden Werte stammen aus der allgemeinen USB-Spezifikation und nicht aus einer BenQ-Unterlage. Hängst du die Lampe an einen solchen Anschluss am Monitor oder Laptop, stehen ihr rechnerisch nur 17 bis 30 Prozent der 15 Watt zur Verfügung (2,5 geteilt durch 15 ergibt 0,17, 4,5 geteilt durch 15 ergibt 0,30). Ob die Lampe dann nur gedimmt leuchtet, abschaltet oder gar nicht startet, beschreibt BenQ nicht.
Praktisch heißt das: Plane ein USB-C-Netzteil mit mindestens 5 Volt und 3 Ampere ein. Ein modernes Ladegerät, wie es für Smartphones oder Laptops verkauft wird, erfüllt das in der Regel. Ob BenQ ein Netzteil beilegt, ist auf den gelesenen Seiten nicht eindeutig angegeben. Prüfe das vor dem Kauf im Lieferumfang des Angebots.
Die Stromkosten bleiben auch im ungünstigsten Fall gering. Rechenweg: 15 Watt mal 8 Stunden ergibt 120 Wattstunden, also 0,12 Kilowattstunden am Tag. Bei 220 Arbeitstagen sind das 26,4 Kilowattstunden im Jahr. Bei einem angenommenen Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde (ein Beispielwert, kein Tarif) wären das rund 9,24 Euro. Weil die Lampe im Alltag meist gedimmt läuft, liegt der reale Wert darunter. Mehr dazu erklärt der Beitrag LED-Stromverbrauch und Kosten.
Die Klemme: Maße, Kameras und Krümmung
Die Klemme ist der zweite Punkt, an dem der Kauf scheitern kann. BenQ nennt eine Monitorstärke von 0,43 bis 6 Zentimeter, also 4,3 bis 60 Millimeter. Miss die Stärke deines Monitors an der Oberkante, nicht an der dicksten Stelle des Fußes. Viele moderne Flachbildschirme sind an der Oberkante nur wenige Millimeter dick, dann liegt der Wert nahe an der Untergrenze. Bei Monitoren mit stark ausgeformtem Rücken, etwa mit Lüftungsgehäuse oben, kann die Obergrenze überschritten werden.
Die Lampe ist 50 Zentimeter breit. Die Breite eines 16:9-Monitors folgt aus der Diagonale: Diagonale in Zoll mal 2,54 mal 0,872. Das ergibt etwa 53 Zentimeter bei 24 Zoll, 60 Zentimeter bei 27 Zoll und 71 Zentimeter bei 32 Zoll. Die Lampe deckt also bei 24 Zoll fast die ganze Breite ab, bei 27 und 32 Zoll bleibt links und rechts Platz. Bei einem 34-Zoll-Ultrawide mit etwa 80 Zentimetern Breite ist sie deutlich schmaler als der Monitor.
Bei gebogenen Monitoren gilt eine Näherung: Die Pfeilhöhe eines Kreisbogens ist Breite zum Quadrat geteilt durch das Achtfache des Radius. Für die 50 Zentimeter der Lampe und einen Radius von 1000 Millimetern (1000R) ergibt das 500 mal 500 geteilt durch 8000, also rund 31 Millimeter. Bei 1800R sind es 250000 geteilt durch 14400, also rund 17 Millimeter. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Herstellerangabe. Es zeigt, dass die Klemme bei starker Krümmung nur in der Mitte greift und die Lampenenden gegenüber der Monitorfläche abweichen. Wie die Halterung das ausgleicht, erklärt die Herstellerseite nicht.
Der Webcam-Check bleibt der wichtigste Handgriff. Sitzt eine Kamera oder ein Sensor auf der Oberkante, verdeckt die Klemme sie möglicherweise. BenQ legt laut Spezifikation ein Webcam-Zubehörteil bei, die Seite erklärt aber nicht, welche Kameras damit zusammenpassen. Das Angebot behauptet, die Lampe passe, ohne Webcams zu verdecken. Das ist eine Anbieterangabe, die du an deinem eigenen Monitor mit eingebauter Kamera überprüfen musst.
Licht und Bedienung: was die Zahlen aussagen
Die zentrale Beleuchtungsstärke gibt BenQ mit über 1000 Lux in 50 Zentimetern Höhe an. Bei 500 Lux nennt der Hersteller eine beleuchtete Fläche von 85 mal 50 Zentimetern, das sind 4250 Quadratzentimeter oder 0,425 Quadratmeter. Rechenweg: Beleuchtungsstärke mal Fläche ergibt den Lichtstrom, der mindestens auf der Fläche ankommt. 500 Lux mal 0,425 Quadratmeter ergeben etwa 212 Lumen. Das ist ein Untergrenzwert für den Lichtstrom auf der Schreibfläche, nicht der Lichtstrom der Lampe selbst, denn Streuung und Abstrahlung nach hinten sind darin nicht enthalten.
Die 18 Grad Ablenkwinkel beschreibt BenQ als Maßnahme gegen Spiegelungen auf dem Bildschirm. Der Reflektor besteht laut Herstellerseite aus acht Segmenten mit zwölf Präzisionslinsen. Das ist eine Konstruktionsangabe. Wie stark Blendung und Spiegelung auf deinem Monitor ausfallen, hängt von Panel-Oberfläche, Sitzabstand und Lampenposition ab, und dazu liegt keine Messung vor. Wir haben nichts gemessen und die Lampe nicht in der Hand gehabt.
Die Farbtemperatur ist laut Angebot von 2700 bis 6500 Kelvin einstellbar. 2700 Kelvin entspricht warmweißem Glühlampenlicht, 6500 Kelvin kühlem Tageslicht. Welche Stufe zu welcher Tageszeit passt, erklärt der Beitrag Lichtfarbe und Kelvin. Wichtig ist: Die Angaben zu Ra und Rf gelten für das Frontlicht, nicht gesondert für jeden einzelnen Kelvin-Wert.
Die Steuerung läuft über einen kabellosen Controller mit Akku und USB-C-Ladebuchse. Laut BenQ hält der Akku bis zu drei Monate, das Angebot nennt dasselbe. Wovon diese Zeit abhängt, nennt die Seite nicht. Ein Controller mit Akku ist ein weiteres Gerät, das gelegentlich geladen werden muss. Zusätzlich gibt es einen Ultraschallsensor, der Bewegung in etwa 60 Zentimetern Abstand vor dem Monitor erkennt und die Lampe nach fünf Minuten ohne erkannte Aktivität abschaltet. Wer lange ruhig vor dem Bildschirm sitzt, etwa beim Lesen, sollte klären, ob sich diese Automatik abschalten lässt. Dazu steht in den gelesenen Unterlagen nichts.
Zum Thema Flimmern nennt die Spezifikationsseite in den gelesenen Abschnitten keinen Wert. Wie du Flimmern an einer Lampe erkennst, steht im Beitrag LED flackert.
Zweiter Blick: Registrierung und Energieeffizienz
Für Lichtquellen schreibt die Verordnung (EU) 2019/2015 ein Energielabel und eine Registrierung im EU-Produktregister EPREL vor. Wir haben das Register nach dem Lieferanten BenQ abgefragt. Es liefert 16 Datensätze von BenQ Europe B.V., die nach Modellkennungen wie CR25, CR26, CR21 und CR23 benannt sind, teils getrennt für Front- und Rücklicht. Keine Kennung trägt den Namen ScreenBar Halo 2, und BenQ nennt die Kennung der Halo 2 auf den gelesenen Seiten nicht.
Einen Datensatz haben wir bewusst nicht zugeordnet. Der Eintrag CR25 Light source-Front nennt 2500 Lumen bei 21 Watt in Klasse E. Die Halo 2 hat laut Spezifikation maximal 15 Watt, ein Datensatz mit 21 Watt kann deshalb nicht dieselbe Lichtquelle beschreiben, solange BenQ nichts anderes belegt. Eine Klasse für die Halo 2 sprechen wir daher nicht aus. Die BenQ-Datensätze tragen überwiegend die Merkmale NMLS (ohne direkten Netzanschluss) und NDLS (ungebündelt), was für eine Lampe am USB-Anschluss erwartbar ist. Läge ein passender Datensatz vor, wäre nach Anhang II der Verordnung für ungebündelte Lichtquellen ohne direkten Netzanschluss der Faktor 0,926 zu verwenden. Ohne Lichtstrom und ohne Datensatz bleibt das eine offene Rechnung.
Für dich heißt das: Auf der Verpackung oder im Angebot sollte ein Energielabel erkennbar sein. Frage bei BenQ nach der Kennung, wenn du die Klasse prüfen willst.
Was keine Quelle beantwortet
Mehrere Fragen, die für den Kauf relevant sind, lassen sich mit den Unterlagen nicht klären. Wir benennen sie, statt sie zu vermuten.
- Lichtstrom in Lumen: Die Herstellerseite nennt nur Lux auf der Arbeitsfläche. Die 15 Watt sind der Maximalwert, ein Verhältnis von Lumen zu Watt ist nicht belegt.
- Verhalten bei zu schwacher Stromquelle: Es ist nicht dokumentiert, was passiert, wenn die Lampe an 2,5 oder 4,5 Watt hängt.
- Flimmerfreiheit und Blaulicht: Die gelesenen Abschnitte nennen dazu keine Zertifizierung oder Norm.
- Dauerhaftigkeit: Lebensdauer in Stunden und Garantiedauer stehen in den gelesenen Abschnitten nicht, deshalb nennen wir hier keine.
- Klemmverhalten bei besonderen Rückseiten: Ob die Halterung bei Gehäusen mit Rippen, Lüftungsschlitzen oder starker Wölbung sicher greift, ist nicht beschrieben.
- Reflexe auf glänzenden Panels: Wie gut die 18 Grad Ablenkwinkel Spiegelungen verhindern, ist nicht gemessen worden.
Dazu kommt eine Einschränkung zur Quellenlage: Die Herstellerseiten sind Eigendarstellungen von BenQ. Sie sind für Maße und Anschlusswerte die richtige Quelle, aber ohne unabhängige Messung. Aussagen zu Augenschonung oder Konzentration, die das Marketing um diese Lampe legt, belegen die Unterlagen nicht. Einen allgemeinen Überblick, ob eine Monitorlampe für dich sinnvoll ist, findest du im Beitrag Monitorlampe sinnvoll?, zum Thema Sehkomfort im Beitrag augenschonend arbeiten.
Für wen die Halo 2 passt und für wen nicht
Die Halo 2 passt, wenn dein Monitor eine geeignete Oberkante hat, du Schreibtischfläche sparen willst und das Licht gezielt auf den Arbeitsbereich vor dem Bildschirm lenken möchtest. Dazu gehört ein USB-C-Netzteil mit mindestens 15 Watt in der Nähe und die Bereitschaft, einen kleinen Controller gelegentlich zu laden. Das Rücklicht, das die Wand hinter dem Monitor aufhellt, ist ein eigenes Merkmal der Halo-Reihe. Nach Anbieterangabe reduziert es den Helligkeitsunterschied zwischen Bildschirm und Umgebung.
Sie passt weniger, wenn du viel auf Papier schreibst, zeichnest oder an wechselnden Plätzen arbeitest. Das Licht ist auf den Bereich direkt vor dem Monitor ausgerichtet. Eine verstellbare Klemmlampe oder Standleuchte lässt sich besser über ein Blatt Papier positionieren. Sie passt außerdem nicht, wenn eine Kamera oder ein Sensor an der Oberkante sitzt und die beigelegte Webcam-Lösung nicht zu deinem Modell passt, oder wenn dein Monitor an der Klemmstelle dicker als 6 Zentimeter ist.
Wer vor dem Kauf Alternativen vergleichen will, findet auf der Seite BenQ-ScreenBar-Alternativen weitere Monitorlampen mit ihren Unterlagen. Allgemeine Auswahlkriterien für Arbeitsplatzleuchten stehen im Ratgeber Schreibtischlampen wählen. Wie viel Licht dein Arbeitsplatz insgesamt braucht, beantwortet der Licht-Planer. Zur Einordnung der Preisklasse: Die Halo 2 liegt im oberen Bereich der Monitorlampen, ob sich das lohnt, hängt an der Bauform und nicht an einer belegten Lichtmenge. Lichtanwendung ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Quellen und Transparenz
Diese Seite entsteht aus Unterlagen, nicht aus einem eigenen Labor. Unten stehen alle Quellen, die dafür geöffnet wurden, und daneben ausdrücklich jede Aussage, die eine eigene Rechnung oder Einordnung ist.
Geprüfte Quellen
- BenQ-Spezifikationsseite der ScreenBar Halo 2: Lichtquelle Dual Color LED, Farbwiedergabeindex Ra 95 oder höher und Farbtreue Rf 96 oder höher (jeweils Frontlicht), zentrale Beleuchtungsstärke über 1000 Lux in 50 cm Höhe, Beleuchtungsfläche 85 mal 50 cm bei 500 Lux, Stromeingang 5 Volt bei maximal 3 Ampere über USB Typ-C, Stromverbrauch maximal 15 Watt, Controller mit Lithium-Akku und USB-C-Ladebuchse, Maße der Lampe 50 mal 14,3 mal 10,9 cm, Controller 7,4 mal 7,4 mal 3,95 cm, Nettogewicht 0,8 kg, USB-Kabel 150 cm, Monitorstärke flach und gebogen 0,43 bis 6 cm, Webcam-Zubehör enthalten.
- BenQ-Produktseite der ScreenBar Halo 2: Akkulaufzeit des Controllers bis zu drei Monate, Ultraschallsensor 50 cm über dem Schreibtisch, erkennt Bewegung in 60 plus minus 10 cm Abstand vor dem Monitor, Licht schaltet sich nach fünf Minuten ohne erkannte Aktivität aus, Reflektor aus acht Segmenten mit zwölf Präzisionslinsen und 18 Grad Ablenkwinkel, zwei Lampen mit einem Controller steuerbar.
- Amazon-Angebot des besprochenen Modells (Anbieterangabe, kein Beleg): Titel Front- und Rücklicht sowie Auto Ein/Aus, Bewegungssensor, Helligkeitsanpassung an das Umgebungslicht, stufenlose Farbtemperatur von 2700 bis 6500 Kelvin, Monitorstärke 0,43 bis 6 cm, Krümmung 1000R bis 1800R, Controller mit Display, bis zu 3 Monate Akkulaufzeit.
- EU-Produktregister EPREL, Abfrage der Lichtquellen mit Lieferant BenQ: 16 Datensätze von BenQ Europe B.V. mit Kennungen wie CR25, CR26 und CR21, keiner trägt den Namen ScreenBar Halo 2. Der Datensatz CR25 Light source-Front nennt 2500 Lumen bei 21 Watt, das liegt über den 15 Watt der Herstellerangabe und lässt sich der Halo 2 deshalb nicht ohne Weiteres zuordnen.
Eigene Rechnung, Auslegung oder Zuordnung
- Die Stromreserve an USB-2.0- und USB-3.x-Anschlüssen (2,5 und 4,5 Watt) stammt aus der allgemeinen USB-Spezifikation und nicht aus einer BenQ-Unterlage, die Prozentrechnung dazu ist eine eigene Rechnung.
- Die Breite von 16:9-Monitoren aus der Diagonale, die Pfeilhöhe bei gebogenen Monitoren und die Stromkosten bei einem angenommenen Preis von 35 Cent je Kilowattstunde sind eigene Rechnungen, keine Herstellerangaben.
- Die Umrechnung von 500 Lux auf 0,425 Quadratmeter zu rund 212 Lumen ist ein rechnerischer Mindestwert auf der Fläche und keine Angabe des Lichtstroms der Lampe.
- Die Nichtzuordnung der EPREL-Datensätze beruht auf dem Vergleich von 21 Watt mit 15 Watt und ist eine Auslegung, keine Bestätigung durch BenQ.
Was offen bleibt
- Der Lichtstrom in Lumen ist in den gelesenen Herstellerunterlagen nicht angegeben, deshalb ist weder eine Lichtausbeute noch eine Effizienzklasse für die Halo 2 berechenbar.
- Die EPREL-Modellkennung der Halo 2 ist unbekannt. Die BenQ-Datensätze lassen sich nach den gelesenen Daten nicht eindeutig zuordnen, der Datensatz CR25 Front nennt 21 Watt gegenüber 15 Watt Maximum laut Spezifikation.
- Das Verhalten der Lampe an einem USB-Anschluss mit nur 2,5 oder 4,5 Watt ist nicht dokumentiert, ebenso nicht, ob ein Netzteil im Lieferumfang liegt.
- Flimmerfreiheit, Blaulichtnorm, Lebensdauer und Garantiedauer standen in den gelesenen Abschnitten der Herstellerseiten nicht und werden deshalb nicht genannt.
- Die Krümmungsangabe 1000R bis 1800R und die Farbtemperaturspanne stammen aus dem Angebot und sind auf der gelesenen Spezifikationsseite nicht wiedergegeben.
Geprüft und nicht erreichbar
- https://www.benq.eu/de-de/lighting/monitor-light/screenbar-halo-2/faq.html: antwortet mit HTTP 404, der Pfad existiert unter dieser Adresse nicht.