Was der Hersteller belegt und was nur im Angebot steht
Aootek betreibt eine eigene Herstellerseite und führt dort ein passendes Sechserset mit 120 Leuchtdioden, 270 Grad Abstrahlung, Schutzart IP65, drei Beleuchtungsmodi und 3,7 Volt. Belegt sind außerdem ein monokristallines Solarpanel mit 1,2 Watt und bis zu 20,5 Prozent Wirkungsgrad sowie die Empfehlung, das Set vor der ersten Nutzung sechs bis acht Stunden in direktem Sonnenlicht zu laden. Die Maße nennt die Seite mit 4,13 mal 3,65 Zoll, das sind rund 10,5 mal 9,3 Zentimeter je Leuchte (Umrechnung: Zoll mal 2,54).
Wichtig für die Erwartung: Der Bewegungssensor erfasst laut Hersteller bis 26 Fuß, also rund acht Meter (26 mal 0,3048 gleich 7,9 Meter), innerhalb von 120 Grad. Die 270 Grad beschreiben den Lichtaustritt und nicht die Erfassung. Eine Leuchte an einer Hauswand sieht den Weg also nur in einem Kegel von 120 Grad, strahlt aber breiter. Wer eine Ecke absichern will, in der Bewegungen von der Seite kommen, sollte das bei der Platzierung bedenken.
Nur im Amazon-Angebot zur Artikelnummer B0FQJ2QW2R stehen dagegen ein Akku mit 1200 Milliamperestunden, ein Panelwirkungsgrad von 30 Prozent, eine Leuchtdauer von acht bis zehn Stunden, eine Lichtleistung von 1200 Lumen sowie eine Garantieangabe. Der Hersteller nennt zur Akkukapazität nichts, zum Wirkungsgrad mit 20,5 Prozent einen deutlich niedrigeren Wert und zur Lumenzahl ebenfalls nichts. Dazu kommt eine Unschärfe bei der Zuordnung: Die Herstellerseite führt das Set unter dem Produktcode AK06, das Angebot nennt als Modellnummer AK08. Außerdem verlinkt die Herstellerseite eine andere Artikelnummer als dieses Angebot. Ob es sich um dieselbe Hardware in anderer Verpackung oder um eine überarbeitete Variante handelt, lässt sich aus den Unterlagen nicht entscheiden.
| Angabe | Herstellerseite (AK06) | Amazon-Angebot (AK08) |
|---|---|---|
| Leuchtdioden | 120 | 120 |
| Schutzart | IP65 | IP65 |
| Panel | 1,2 Watt, bis zu 20,5 Prozent | 30 Prozent Konversionsrate |
| Akku | nicht genannt | 1200 Milliamperestunden |
| Lichtstrom | nicht genannt | 1200 Lumen |
| Leuchtdauer | nicht genannt | 8 bis 10 Stunden |
| Erfassung | 26 Fuß, 120 Grad | 26 Fuß, 120 Grad |
| Ladezeit | 6 bis 8 Stunden Sonne | 6 bis 8 Stunden |
Warum wir die Angebotsdaten hier nicht als Grundlage nehmen
Der Text des Amazon-Angebots zu B0FQJ2QW2R ist erkennbar mit Suchbegriffen überladen und an mehreren Stellen sinnlos. In den Aufzählungspunkten stehen Wortfolgen wie widersteht regen, teichbeleuchtung, schnee oder Analyse der dunkellichtsensoren. Die drei Modi sind dort so formuliert, dass man sie ohne die Herstellerseite nicht verstehen würde: Intensive lichtsensoren im modus, Normallichtmodus mit 8 stunden licht, Analyse der dunkellichtsensoren. Erst der Abgleich mit der Herstellerseite macht daraus drei Logiken: reines Bewegungslicht, Dauerlicht mit zehn Prozent Helligkeit und ein Smart-Modus mit Grundhelligkeit und Spitze bei Bewegung.
Die Attributtabelle des Angebots nennt einen Glühbirnensockel E26 bei einer Leuchte mit fest verbauten Leuchtdioden, dazu einen Stil Art Deco und ein Thema Sport. Als Energieeffizienzklasse steht dort A+++, eine Klasse, die es auf dem heutigen EU-Energielabel nicht mehr gibt (die Skala läuft seit der Neuskalierung von A bis G) und die für eine batteriebetriebene Solarleuchte ohnehin nicht vergeben wird. Solche Angaben sind keine Schlamperei im Detail, sie machen den gesamten Datensatz als Grundlage unbrauchbar.
Eine Bedienungsanleitung oder ein Datenblatt liegt weder beim Hersteller noch beim Händler vor, und Anleitungen auf fremden Sammelportalen sind keine Herstellerquelle. Auch das EU-Produktregister EPREL hilft nicht: Eine Suche nach den Modellkennungen AK06 und AK08 ergibt keinen Treffer. Es gibt deshalb keinen Datensatz, an dem sich Lichtstrom, Leistung oder Effizienzklasse prüfen ließen. Das ist kein Vorwurf an sich, weil eine Solarleuchte mit fest verbautem Akku nicht zwingend dort geführt wird, aber es heißt: Jede Lumen- und Wattzahl zu diesem Set stammt aus einer einzigen, ungeprüften Quelle.
Die Rechnung: 1200 Lumen, 1200 Milliamperestunden, 8 bis 10 Stunden
Die Angaben des Angebots lassen sich gegeneinander rechnen, ohne dass ein Messgerät nötig ist. Der Rechenweg ist: Milliamperestunden mal Nennspannung geteilt durch 1000 ergibt Wattstunden. Die Herstellerseite nennt 3,7 Volt, das ist die übliche Nennspannung einer einzelnen Lithium-Ionen-Zelle. Also 1200 mal 3,7 geteilt durch 1000 gleich 4,44 Wattstunden je Leuchte.
Leuchten diese 4,44 Wattstunden acht bis zehn Stunden lang, ergibt sich eine mittlere Leistungsaufnahme von 4,44 geteilt durch 10 gleich 0,44 Watt bis 4,44 geteilt durch 8 gleich 0,56 Watt. Das ist der Durchschnitt über die Nacht, wohlgemerkt: Wer die meiste Zeit im Dauerlicht mit zehn Prozent Helligkeit läuft, kann zwischendurch höher gehen. Die Größenordnung bleibt aber ein halbes Watt.
Nun die Lichtausbeute. Wären die 1200 Lumen je Leuchte gemeint, läge sie bei 1200 geteilt durch 0,5 gleich rund 2400 Lumen je Watt. Weiße LED-Chips erreichen im Labor grob 200 bis 230 Lumen je Watt, in fertigen Leuchten liegt der Wert deutlich darunter. Selbst die Lesart, dass sich die 1200 Lumen auf das ganze Set beziehen, rettet die Zahl nicht: Sechs Leuchten mit zusammen etwa drei Watt Durchschnitt und 1200 Lumen wären immer noch 400 Lumen je Watt. Eine der beiden Angaben, Lichtstrom oder Laufzeit, kann also nicht stimmen. Welche der beiden falsch ist, sagt keine Unterlage.
Die umgekehrte Probe zeigt, was wirklich möglich wäre. Bei einer großzügig angesetzten Lichtausbeute von 100 Lumen je Watt bräuchten 1200 Lumen zwölf Watt. Die 4,44 Wattstunden reichen dann für 4,44 geteilt durch 12 gleich 0,37 Stunden, also gut 22 Minuten. Bei 150 Lumen je Watt wären es acht Watt und rund 33 Minuten. Eine Leuchte, die 1200 Lumen tatsächlich abgibt, würde den Akku in einer halben Stunde leeren.
| Angenommene Leistung im Betrieb | Laufzeit bei 4,44 Wattstunden | Lichtstrom bei 100 Lumen je Watt |
|---|---|---|
| 0,5 Watt | rund 8,9 Stunden | 50 Lumen |
| 1 Watt | rund 4,4 Stunden | 100 Lumen |
| 2 Watt | rund 2,2 Stunden | 200 Lumen |
| 12 Watt | rund 0,4 Stunden | 1200 Lumen |
Die Tabelle ist eine Rechnung mit angenommenen Leistungen, keine Messung. Sie zeigt, in welchem Bereich ein Akku dieser Größe realistisch arbeitet: Für mehrere Stunden Licht sind es einige Dutzend bis wenige Hundert Lumen je Leuchte, nicht tausend.
Panel: 20,5 oder 30 Prozent, und was das für das Laden heißt
Die Herstellerseite nennt bis zu 20,5 Prozent Wirkungsgrad, das Angebot 30 Prozent. Monokristalline Siliziumzellen erreichen in Serienprodukten nach unserer Einordnung etwa die 20er-Prozent-Marke, 30 Prozent wären für eine einzelne Siliziumzelle ohne Tandemaufbau außergewöhnlich. Die Zahl der Herstellerseite ist die plausiblere, und sie ist zusätzlich die Quelle mit der höheren Rangfolge. Beide Zahlen sind außerdem Zellwerte unter Normbedingungen, nicht das, was ein schräg stehendes Panel an einer Hauswand im November liefert.
Wichtiger als der Prozentwert ist die Nennleistung: 1,2 Watt laut Hersteller. Daraus folgt eine Obergrenze für die Ladung. Der Akku mit 4,44 Wattstunden bräuchte bei voller Nennleistung 4,44 geteilt durch 1,2 gleich 3,7 Stunden. Das ist eine Idealzahl bei Normeinstrahlung ohne Verluste. In der Praxis zählen Neigung, Ausrichtung, Verschattung und Jahreszeit.
Eine überschlägige Rechnung mit eigener Annahme: Die Tagessumme der Einstrahlung auf eine waagerechte Fläche liegt in Deutschland im Hochsommer bei einigen Kilowattstunden je Quadratmeter, im Dezember dagegen nur bei einem Bruchteil davon, ungefähr einer halben Kilowattstunde. Als Näherung entspricht der Zahlenwert den Vollsonnenstunden je Tag. Bei 0,5 Vollsonnenstunden liefert ein 1,2-Watt-Panel 0,6 Wattstunden, das sind 13 Prozent der Akkukapazität. Bei fünf Vollsonnenstunden wären es 6 Wattstunden, mehr als der Akku fasst. Die Einstrahlungswerte sind unsere Annahme und nicht aus einer geprüften Quelle übernommen, die Rechnung zeigt nur die Größenordnung des jahreszeitlichen Gefälles.
Daraus folgt ein praktischer Punkt, den das Angebot verschweigt: Die Angabe 8 bis 10 Stunden gilt, wenn der Akku vollständig geladen wurde. Im Winter und unter Bäumen wird er das nicht. Das Set ist dann kein verlässliches Nachtlicht mehr, sondern ein Licht, das an hellen Tagen funktioniert. Eine Checkliste zur Fehlersuche, wenn eine Solarleuchte gar nicht mehr angeht, haben wir unter Solarlampe leuchtet nicht: Checkliste zur Fehlersuche zusammengestellt.
Modi, Sensor und Akkuverbrauch bei Bewegung
Die Herstellerseite beschreibt drei Modi. Im Bewegungsmodus ist die Leuchte nachts aus und schaltet bei erkannter Bewegung für 25 bis 30 Sekunden auf hohe Helligkeit. Im Dauermodus brennt sie die ganze Nacht mit zehn Prozent Helligkeit. Im Smart-Modus hält sie eine schwache Grundhelligkeit und springt bei Bewegung für 25 bis 30 Sekunden auf hoch, danach zurück auf die Grundhelligkeit.
Für die Akkulaufzeit ist der Bewegungsmodus der günstigste, wenn es selten Auslösungen gibt. Eine illustrative Rechnung: Angenommen, die Leuchte nimmt bei hoher Helligkeit ein Watt auf (eine Annahme, keine Herstellerangabe). Eine Auslösung von 30 Sekunden kostet dann 1 mal 30 geteilt durch 3600 gleich 0,0083 Wattstunden. Der Akku mit 4,44 Wattstunden würde für rund 530 solcher Auslösungen reichen, wenn der Ruhestrom des Sensors vernachlässigbar wäre. Das ist ein großer Spielraum, aber er schrumpft, sobald Äste im Wind, Katzen oder Straßenverkehr den Sensor ständig auslösen. Dann nähert sich die Leuchte dem Dauerbetrieb mit Spitzenhelligkeit, und die Laufzeit fällt auf die Werte der Tabelle oben.
Der Dauermodus mit zehn Prozent ist dagegen vorhersehbar: Bei zehn Prozent der Leistung ist die Laufzeit rechnerisch etwa zehnmal so lang wie bei voller Helligkeit, vorausgesetzt, die Helligkeitsregelung arbeitet linear, was die Unterlagen offenlassen. Für eine Wegmarkierung, die jede Nacht gleichmäßig zu sehen sein soll, ist das der naheliegende Modus. Für Sicherheitslicht an einer Garagenwand mit Bewegungserkennung ist es der Bewegungsmodus oder der Smart-Modus.
Hinweis zur Platzierung: Ein PIR-Sensor reagiert auf Wärmeänderungen, nicht auf Bewegung an sich. Das erklärt, dass Sonne, die auf eine Wand scheint, oder warme Abluft aus einem Kellerfenster Fehlauslösungen bringen kann. Ein genauerer Wert für die Empfindlichkeit steht nicht in den Unterlagen.
Schutzart IP65, Material und Montage
Die Herstellerseite nennt IP65. Die Ziffern bedeuten: erste Ziffer 6 gleich staubdicht, zweite Ziffer 5 gleich geschützt gegen Strahlwasser aus einer Düse. Das ist mehr als Regen und Spritzwasser, aber ausdrücklich nicht wasserdicht im Sinne von Untertauchen, das beginnt erst bei der zweiten Ziffer 7. Für eine Wandmontage im Regen ist IP65 ausreichend, für Teichrand oder Bodenmulde mit Staunässe nicht. Das Angebot wirbt mit Teichbeleuchtung, die Schutzart trägt das nicht. Eine ausführliche Einordnung der Ziffern steht unter IP-Schutzarten im Bad, die Tabelle gilt sinngemäß für den Außenbereich.
Das Angebot nennt ABS-Kunststoff mit UV-beständigem Material und einen Temperaturbereich von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius. Die Herstellerseite bestätigt den Temperaturbereich in den uns zugänglichen Teilen nicht. Für Kunststoffe im Dauer-UV-Licht gilt allgemein, dass sie mit den Jahren verspröden oder vergilben können, wie stark, hängt vom Material ab, das hier nicht dokumentiert ist. Auch zur Haltbarkeit des Akkus bei Frost und bei Hitze unter der Sonne gibt es keine Herstellerangabe. Lithium-Ionen-Zellen laden unter 0 Grad Celsius in der Regel nicht oder nur eingeschränkt, das ist eine allgemeine Eigenschaft der Zellchemie und keine Aussage zu diesem Modell.
Befestigt wird laut Angebot mit Schrauben oder mit einem Klebehalter, beides ohne Kabel und ohne Elektrofachkraft. Für Mauerwerk und Holz sind Schrauben die dauerhaftere Wahl. Der Klebehalter trägt bei glatten, trockenen, sauberen Flächen, auf Putz oder bei Frost ist das nicht gesichert. Die Maße von rund 10,5 mal 9,3 Zentimeter je Leuchte sprechen für ein handliches Format, ein Gewicht nennt keine Quelle.
Was keine Quelle beantwortet
Die wichtigsten Fragen vor dem Kauf bleiben offen, und wir sagen das lieber, als sie mit Vermutungen zu füllen. Welchen Lichtstrom die Leuchte tatsächlich abgibt, steht nirgends. Wie groß der Akku ist, nennt nur das Angebot. Welches Material und welche Zellchemie verbaut ist, nennt keine Quelle. Eine Garantieangabe steht im Angebot, die Herstellerseite bestätigt sie nicht, wir übernehmen sie deshalb nicht. Wir haben das Set nicht in der Hand gehabt und nichts gemessen. Das gilt für jede Zahl auf dieser Seite, auch für die Rechnungen: Sie zeigen, was die Angaben bedeuten würden, nicht, was die Leuchte tut.
Zwei Dinge sind gesichert genug, um darauf zu bauen: Es gibt einen Hersteller mit eigener Produktseite und konsistenten Angaben zu Leuchtdioden, Schutzart, Modi und Sensor. Und es gibt eine nachweisbare Abweichung zwischen Herstellerseite und Angebot beim Panelwirkungsgrad. Wenn Hersteller und Händlerangebot bei einer Zahl auseinanderliegen, folgen wir der Herstellerseite, weil sie in der Quellenrangfolge höher steht. Die Regeln dazu stehen unter So bewerten wir.
Für wen das Set passt und für wen nicht
Passt, wenn du eine einfache Orientierungsbeleuchtung willst: Zaun, Treppenstufen, Garagenwand, Weg zur Mülltonne. Sechs Leuchten ohne Zuleitung lassen sich in einer Stunde anbringen, und wenn eine ausfällt, fehlt nur ein Punkt im Weg. Es passt auch, wenn du die Werbezahlen nicht als Zusage liest und mit dem Ergebnis leben kannst, dass im Winter die Leuchtdauer schrumpft. Das Set gehört zur Einstiegsklasse der Außenbeleuchtung, und dort ist das Muster aus großen Zahlen und dünner Dokumentation nicht ungewöhnlich.
Passt nicht, wenn du eine Zufahrt, einen Hauseingang oder eine Terrasse zuverlässig hell haben musst. Ein Sensorstrahler mit fester Zuleitung liefert dokumentierte Werte und dauerhaft dieselbe Leistung, eine Solarleuchte tut das nicht. Als Beispiel für einen netzbetriebenen Sensorstrahler mit prüfbarer Datenlage haben wir den Steinel XLED ONE S untersucht. Bei Festanschluss ohne Stecker gilt im Zweifel: Elektrofachkraft.
Wer dagegen Solar mit gleichmäßigem Dauerlicht und ohne Bewegungsmelder will, findet in den GIGALUMI Solarlampen im Detail ein Beispiel für eine dekorative Variante mit Erdspieß. Die Unterschiede sind Zweck und Anspruch: Dekorlicht muss nicht hell sein, Sicherheitslicht schon. Weitere Außenleuchten und Planungshilfen findest du unter Außenbeleuchtung planen, eine Orientierung zur benötigten Helligkeit je Fläche gibt der Licht-Planer, und zum Verhältnis von Lumen und Watt steht Grundlegendes unter Lumen und Watt im Vergleich.
Kurz: Als Wegmarkierung und Orientierungslicht ist das Set eine Option mit klaren Grenzen. Als Ersatz für eine Außenleuchte, die verlässlich Licht macht, ist es nicht dokumentiert genug. Und die 1200 Lumen aus dem Angebot solltest du aus dem Kopf streichen, bevor du die Leuchte mit etwas Netzbetriebenem vergleichst.
Quellen und Transparenz
Diese Seite entsteht aus Unterlagen, nicht aus einem eigenen Labor. Unten stehen alle Quellen, die dafür geöffnet wurden, und daneben ausdrücklich jede Aussage, die eine eigene Rechnung oder Einordnung ist.
Geprüfte Quellen
- Herstellerseite von Aootek zum Sechserset unter dem Produktcode AK06: 120 Leuchtdioden, 270 Grad Abstrahlung, Schutzart IP65, 3,7 Volt, monokristallines Solarpanel mit 1,2 Watt und bis zu 20,5 Prozent Wirkungsgrad, drei Modi (Bewegungslicht mit hoher Helligkeit für 25 bis 30 Sekunden, Dauerlicht mit 10 Prozent Helligkeit, Smart-Modus mit Grundhelligkeit und Spitze bei Bewegung), Erkennung bis 26 Fuß mit 120 Grad Winkel, Ladung 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht vor der ersten Nutzung, Maße 4,13 mal 3,65 Zoll. Keine Angabe zu Lichtstrom, Akkukapazität, Leuchtdauer, Gewicht oder Garantiedauer. Die Seite verlinkt eine andere Artikelnummer (B0DSKF9KDR) als dieses Angebot, abgerufen 20.10.2026.
- Amazon-Angebot des besprochenen Sets (B0FQJ2QW2R, Modellnummer AK08 laut Angebotstext): Titel mit 6er Set und 120 LED, fünf Aufzählungspunkte mit IP65, 30 Prozent Konversionsrate, 1200 Milliamperestunden, 8 bis 10 Stunden Licht nach 6 bis 8 Stunden Ladezeit, 270 Grad, 26 Fuß und 120 Grad Erfassung, Temperaturbereich minus 20 bis plus 50 Grad Celsius, Aluminium-Halterung und eine Garantieangabe. Die Aufzählungspunkte sind mit Suchbegriffen durchsetzt und teils sinnlos. Das Angebot ist eine Anbieterangabe und kein Beleg. Anzeige
- Amazon-Angebot des Schwestersets mit vier Leuchten (B0FP25FCHM): Die Aufzählungspunkte sind wortgleich zum Sechserset, also dieselben Zahlen für 1200 Milliamperestunden, 30 Prozent Panel und 8 bis 10 Stunden. Als Hinweis genutzt, dass die Werte nicht je Setgröße gemessen, sondern kopiert wirken. Amazon-Angebot B0FP25FCHM, nicht verlinkt
- EPREL-Produktregister der EU, Suche nach den Modellkennungen AK06 und AK08 in der Lichtquellen-Datenbank: jeweils null Treffer (Abfrage vom 20.10.2026). Es gibt also keinen registrierten Datensatz mit Lichtstrom, Leistung oder Effizienzklasse, an dem sich die Angebotszahlen prüfen ließen. EPREL-Suchabfrage, nur maschinell abrufbar
Eigene Rechnung, Auslegung oder Zuordnung
- Die Akkurechnung (4,44 Wattstunden, 0,44 bis 0,56 Watt Durchschnitt, 2400 Lumen je Watt) ist eine eigene Rechnung aus Angebotsangaben und der 3,7-Volt-Angabe der Herstellerseite, keine Herstellerangabe und keine Messung.
- Die Tabelle mit angenommenen Leistungen sowie die Auslösungsrechnung (ein Watt, rund 530 Auslösungen) sind illustrative Annahmen, nicht durch eine Unterlage gedeckt.
- Die Größenordnung der Wintereinstrahlung (ein halber Vollsonnenstundenwert im Dezember) ist eine eigene Annahme, nicht aus einer geprüften Quelle übernommen.
- Die Einschätzung, 30 Prozent Wirkungsgrad sei für eine einzelne Siliziumzelle außergewöhnlich, ist unsere Auslegung und nicht durch eine Norm oder Herstellerunterlage belegt.
- Die Wertung, dass das Set nur als Orientierungslicht taugt, ist eine redaktionelle Einordnung. Wir haben das Set nicht in der Hand gehabt und nichts gemessen.
Was offen bleibt
- Welchen Lichtstrom die Leuchte in welchem Modus abgibt, steht in keiner Unterlage. Die 1200 Lumen aus dem Angebot sind mit 1200 Milliamperestunden und 8 bis 10 Stunden nicht vereinbar. Eine Messung im Photometer oder ein Herstellerdatenblatt wäre nötig.
- Ob AK06 (Herstellerseite) und AK08 (Angebot) dieselbe Hardware sind, ist offen. Die Herstellerseite verlinkt außerdem eine andere Artikelnummer (B0DSKF9KDR) als das Angebot.
- Die Akkukapazität von 1200 Milliamperestunden stammt nur aus dem Angebot und steht auch im Angebot des Vierersets wortgleich. Ob jede Leuchte tatsächlich diese Zelle trägt, ist unbelegt.
- Das Angebot nennt eine Garantiedauer. Die Herstellerseite nennt keine. Wir übernehmen sie deshalb nicht als Zusage.
- Ob ein Ladeschutz der Zelle unter 0 Grad Celsius vorhanden ist, geht aus den Unterlagen nicht hervor, obwohl das Angebot Betrieb bis minus 20 Grad nennt.
- Eine Bedienungsanleitung des Herstellers zu diesem Set haben wir nicht gefunden, daher bleiben Details zum Schalter, zum Moduswechsel und zur Lichtsensor-Schwelle offen.
Geprüft und nicht erreichbar
- amazon.de: Der Abruf der Angebotsseite per Skript am 20.10.2026 lieferte HTTP 503 (Bot-Schutz). Die Angebotsdaten stammen aus dem Abruf über die Creators-API.
- EPREL: Die Suche nach den Modellkennungen AK06 und AK08 antwortet, liefert aber null Treffer. Kein Datensatz vorhanden.